Die Pfarrgemeinde von Fatschet empfing am Sonntag, dem 23. August dieses Jahres, Seine Exzellenz Josef Csaba Pál, Diözesanbischof, anlässlich der Spendung des Heiligen Sakraments der Firmung. Die Vorbereitung der 10 Jugendlichen dauerte zwei Jahre und wurde von Francisc Lisi, dem Pfarrverweser von Lugosch, koordiniert, unter Mitwirkung einiger bereits gefirmter Jugendlicher aus dieser Pfarrei, da die Gemeinde Fatschet unter der seelsorgerischen Obhut der Pfarrei Lugosch steht. Bei der feierlichen Heiligen Messe um 11.00 Uhr konzelebrierten Msgr. László Wonerth, Pfarrverweser von Fatschet, Pfr. Marin Matieș, Dekan des Dekanats Severin und Seelsorger von Karansebesch, Pfr. Ionuc Hojda, aus Neu-Moldowa, sowie Pfr. Francisc Lisi. Die musikalische Umrahmung der Heiligen Messe wurde von den Mitgliedern des Chors der Pfarrei Lugosch gestaltet, an der Orgel spielte Frau Monica Bati.
Eine Stunde vor Beginn der Heiligen Messe traf sich der Diözesanbischof im Pfarrsaal mit den Jugendlichen. Wie der Diözesanbischof später in seiner einleitenden Ansprache erwähnte, zeichnen sich die Firmkandidaten durch einen aufrichtigen und reifen Glauben aus und legen großen Wert auf die Unterstützung der Gemeinschaft sowie auf die Hilfe für Menschen in Not.
Zu Beginn der Heiligen Messe wurde der Diözesanbischof im Namen der Gemeinde von Pfr. Francisc Lisi begrüßt. „Bevor wir uns auf den Weg zur Kirche machten, habe ich die Jugendlichen gefragt, worum wir in dieser Eucharistiefeier bitten sollen. Sie antworteten: Der Heilige Geist möge mit seinen Gaben auf uns alle herabkommen. Lasst uns also dies vom lieben Gott erbitten“, sagte seinerseits der Diözesanbischof.„Hochwürdigster Herr Bischof, diejenigen, die sich auf den Empfang der Heiligen Firmung vorbereitet haben und sich hier mit diesem Wunsch versammelt haben, bitten Sie durch mich, ihnen dieses Sakrament zu spenden“, wandte sich Pfr. Lisi während der Hl. Messe an den Diözesanbischof, und die Jugendlichen antworteten gemeinsam: „Der Heilige Geist möchte uns heiligen und stärken, damit wir unseren Glauben standhaft bekennen und so leben können, wie es uns dieser Glaube lehrt.“

Zu Beginn der Predigt wandte sich der Bischof vor allem an die Firmlinge und betonte, dass der Heilige Geist die dritte Person der Heiligen Dreifaltigkeit ist, die uns hilft, eine lebendige Beziehung zu Gott zu haben und im Alltag Zeugnis für unseren Glauben abzulegen: „Im heutigen Evangelium haben wir gehört, dass Jesus, als er mit seinen Jüngern unterwegs war, sie fragte, was die Menschen darüber sagen, wer er sei. Und sie antworteten, dass einige glauben, er sei Johannes der Täufer, andere, er sei Elija, und wieder andere, er sei Jeremia oder einer der Propheten. „Aber ihr, wer sagt ihr, wer ich bin?“, fragte Jesus seine Jünger. Das ist auch heute unsere Frage: Was sage ich, wer ist für mich der liebe Gott? Ist er mein Freund, ist er mein Licht, ist er meine Freude? Und der Heilige Geist hilft uns, eine enge Beziehung zum lieben Gott zu haben. Das wird auch unsere Identität sein. Bitten wir heute den lieben Gott um diese Gabe, dass der Heilige Geist uns erleuchte, damit wir ein ausgeglichenes und glückliches Leben führen können“, schloss der Diözesanbischof seine Predigt.Nach der Erneuerung der Taufversprechen und dem Glaubensbekenntnis traten die Kandidaten in Begleitung ihres Firmpaten oder ihrer Firmpatin vor den Bischof, um sich die Stirn mit dem Heiligen Chrisam salben zu lassen, begleitet von den Worten: „Empfange das Siegel der Gabe des Heiligen Geistes.“
Am Ende des feierlichen Pontifikalamtes richtete einer der gesalbten Jugendlichen Dankesworte an den Diözesanbischof für die Eucharistiefeierund für die Spendung der Heiligen Firmung. Zudem dankte Pfr. Francisc Lisi den drei Jugendlichen aus der Pfarrei Lugosch, die sich an der Vorbereitung der Kandidaten in Fatschet beteiligt hatten, sowie den Eltern und Paten, die die Firmlinge im christlichen Geist erzogen und sie bisher auf ihrem Glaubensweg begleitet hatten. Außerdem dankte er allen, die sich für die Organisation und den reibungslosen Ablauf dieses Festes eingesetzt haben.









