Am Montagnachmittag, 5. Mai, traf sich der Diözesanbischof Josef Csaba Pál im Gemeindesaal der römisch-katholischen Pfarrei Petschka mit den Leitern der Gruppen, die in den Pfarreien Petschka und Nadlak tätig sind. Die Gastgeber, Pfr. Ferenc Czeglédi und seine Mitarbeiter, empfingen die Gäste mit großer Herzlichkeit: den Bischof, Pfr. Zsolt Szilvágyi, Pastoralvikar, und Pfr. Demeter Salman, Pfarrer von Nadlak, der mit einer Gruppe von Gläubigen aus dieser Ortschaft angereist war.
Im großen Pfarrsaal bildeten die Anwesenden einen Kreis um die Osterkerze, das Symbol des auferstandenen Heilands. Durch die Vorstellung der Gruppen und ihrer Aktivitäten zeichneten die Anwesenden das Bild einer geeinten, kirchentreuen Gemeinschaft, deren Mitglieder mit großem Engagement dienen.
In der Pfarrei Petschka bilden mehr als 120 Personen die Gruppen des Rosenkranzvereins, aber zusätzlich zu diesen gibt es auch die Gebetsgruppen „Herz Jesu“, „Hl. Antonius“ und die Gebetsgruppe für die armen Seelen im Fegefeuer. Die Mitglieder dieser Gruppe beten jeden Tag für die Seelen der Verstorbenen, für die sonst niemand mehr betet, und zünden auf dem Friedhof eine Kerze an den Gräbern an, die von niemanden mehr besucht werden. Außerdem gibt es die Kinder- und Jugendgruppe, die von zwei Jugendlichen geleitet wird, den Verband der Kolpingsfamilie, eine Schönstatt-Gebetsgruppe, eine Familiengruppe und den Bibelkreis. Es gab auch Teilnehmer an dem von der Diözese Temeswar begonnenen Kurs zur Erwachsenenbildung. Einen weiteren Schwerpunkt legt die Gemeinde auf die religiöse Erziehung der Kinder, sei es durch Katechese oder den Kinderchor „Angyalkürt“. Die Mitglieder des Kirchenkomitees stellten auch verschiedene Aktivitäten vor und betonten die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Pecica und den verschiedenen Nichtregierungsorganisationen. Die meisten von ihnen betonten, wie wichtig es ist, „jedem einzelnen Menschen Aufmerksamkeit zu schenken“.
Diesmal kamen auch die Mitglieder der katholischen slowakischen Gemeinschaft aus der Pfarrei Nadlak: der Kantor und die Jugendlichen, die für die Ministrantengruppe und die Jugendgruppe verantwortlich sind. Zu den von ihnen erwähnten Aktivitäten gehören die schönen Traditionen, die mit den verschiedenen kirchlichen Festen verbunden sind, und die Teilnahme an der Wallfahrt der slowakischen Gläubigen nach Maria-Radna vor dem Hochfest Mariä Himmelfahrt am 15. August.
„Die Tatsache, dass wir Mitglieder einer Gemeinschaft sind, bedeutet bereits Hilfe und Unterstützung. Manchmal ist es schwieriger, den Nächsten zu unterstützen, aber von Jesus erhalten wir immer Kraft. Es ist sehr wichtig, dass jeder Gruppenleiter einen „Stellvertreter“ hat, der bei Bedarf die Aktivitäten weiterführt“ – so die Ermutigung des Diözesanbischofs an alle Anwesenden.
Pfr. Zsolt Szilvágyi betonte: „Für mich sind diese Begegnungen wie eine geistliche Stunde, in der ich die Gelegenheit habe zu sehen, wie Gott in Ihrem Leben wirkt“.
Zum Schluss bedankten sich die beiden Pfarrer für die Arbeit, die ihre Mitarbeiter und die Gläubigen der beiden Gemeinden leisten. Das Treffen endete mit einer brüderlichen Agape.

Pressestelle der Diözese Temeswar