Inwiefern hat uns der diözesane synodale Prozess bisher geholfen und unterstützt? Was müsste noch getan werden, damit er wirksamer wird? Wird dadurch unsere Sendung gestärkt? Wenn ja, woran zeigt sich das? Haben wir begonnen zu lernen, Entscheidungen gemeinsam zu treffen? Wie könnten wir die Synodalität besser umsetzen? Könntet ihr einige Punkte weiter ausarbeiten und die Fragen für verschiedene Gruppen formulieren?
Dies sind nur einige der Fragen, die S. E. Josef Csaba Pál, Diözesanbischof, den Mitgliedern des diözesanen Synodalteams stellte und auf die die Anwesenden gemeinsam nach Antworten suchten – im Rahmen des Bewertungstreffens, das am Mittwoch, dem 22. April d. J., um 18.00 Uhr im Bischöflichen Ordinariat stattfand.
Auf diese Fragen gaben die Mitglieder des Teams aufrichtige Antworten, die aus ihren konkreten Erfahrungen hervorgingen und die gelebte Realität in den Pfarreien und Gemeinschaften widerspiegelten, in denen sie dienen – sei es als Pfarrer oder als Laien. Im Folgenden einige der während des Treffens formulierten Rückmeldungen:
- „Der synodale Prozess hilft uns, leichter miteinander zu kommunizieren, und wir lernen, aufmerksamer füreinander zu sein. Alle tragen wir mit den Gaben bei, die wir vom lieben Gott erhalten haben. Gleichzeitig haben auch wir uns geistlich bereichert. Er öffnet uns stärker für andere synodale oder pfarrliche Gruppen und ermöglicht einen effizienteren Dialog mit deren Mitgliedern.“
- „Uns wird bewusst, dass Priester und Laien gemeinsam die Kirche bilden und denselben Weg gehen. Die Laien haben mehr Möglichkeiten und Bereitschaft, sich in das Leben der Gemeinschaft und der Ortskirche einzubringen.“
- „Eine kontinuierliche Weiterbildung ist notwendig, und es braucht konkrete Formen der Beteiligung.“
- „Wenn wir jedem zuhören, verläuft der Entscheidungsprozess langsamer, aber partizipativer. Gemeinsame Unterscheidung bedeutet Offenheit dafür, auch die Meinung anderer zu hören, und Vertrauen in die Entscheidungen der Mitverantwortlichen ist wichtig.“
Die Anwesenden betonten außerdem die Bedeutung des persönlichen Beispiels, der Festlegung konkreter Ziele, der regelmäßigen Bewertung des synodalen Weges sowie des Austauschs guter Praktiken. Besprochen wurde auch die Organisation einer diözesanen Generalversammlung aller synodalen Gruppen am 13. Februar 2027 sowie die Einrichtung einer gemeinsamen Kommunikationsplattform auf Diözesanebene.
Pressestelle der Diözese Temeswar









