Die Bischofssynode der mit Rom unierten Rumänischen Griechisch-Katholischen Kirche, die vom 2. bis 6. November 2025 zu einer außerordentlichen Sitzung in Rom zusammenkam, hat Seine Exzellenz Claudiu-Lucian Pop, derzeit Bischof der Eparchie Cluj-Gherla (Klausenburg-Neuschloß), zum Erzbischof und Metropoliten von Alba Iulia und Făgăraș (Karlsburg und Fogorasch) sowie zum Großerzbischof der Rumänischen Griechisch-Katholischen Kirche gewählt.
Der neue Großerzbischof erhielt die Bestätigung seiner Wahl durch den Heiligen Vater, Papst Leo XIV., gemäß den kanonischen Bestimmungen.
Die feierliche Inthronisierung Seiner Seligkeit findet am 15. November 2025 um 11:00 Uhr in der Großerzbischöflichen Kathedrale „Allerheiligste Dreifaltigkeit“ in Blaj (Blasendorf) statt. Weitere Einzelheiten zu diesem Ereignis werden in den kommenden Tagen bekanntgegeben.
Die liturgische Erwähnung der Hierarchie erfolgt wie folgt: „Den Heiligen Vater Papst LEON, den Seligsten Vater Erzbischof CLAUDIU, unseren Hochwürdigsten Bischof (N.), …“.
Unseren Herrn und Hohenpriester, o Herr, bewahre! Ad multos Annos!
Biografie
Seine Seligkeit Claudiu-Lucian Pop wurde am 22. Juli 1972 in Pișcolt (Michelsdorf, Pischkolt), Kreis Satu Mare (Sathmar), geboren.
Er besuchte die Grundschule in Jibou (Siben) und absolvierte dort das Gymnasium mit dem Schwerpunkt Chemie-Biologie.
Im Jahr 1990 wurde er an der Fakultät für Chemie in Bukarest aufgenommen. Nach einem Jahr in der Hauptstadt wurde seine priesterliche Berufung endgültig klar. Er brach das Chemiestudium ab, um die theologische Ausbildung zu beginnen. 1991 erhielt er ein Studienstipendium für Rom.
Zwischen 1991 und 1999 war er Student am Päpstlichen Kolleg „Pio Romeno“ in Rom. Er studierte Philosophie an der Päpstlichen Universität Urbaniana und anschließend Theologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana, wo er 1998 das Lizenziat in Spiritueller Theologie und 2006 den Doktortitel erwarb.
Am 23. Juli 1995 wurde er zum Priester geweiht. Zwischen 1997 und 1999 war er verantwortlich für die rumänisch griechisch-katholische Kirche Santissimo Salvatore alle Coppelle in Rom.
Von 1999 bis 2001 war er Vizerektor der Rumänischen Griechisch-Katholischen Mission in Paris und von 2001 bis Dezember 2007 deren Rektor.
Am 12. Dezember 2007 wurde er zum Rektor des Päpstlichen Kollegs „Pio Romeno“ in Rom ernannt.
Bei der ordentlichen Synodalsitzung vom 8. bis 10. Juni 2011 wurde Claudiu-Lucian Pop von der Bischofssynode der mit Rom unierten Rumänischen Griechisch-Katholischen Kirche zum Bischof der Kurie des Großerzbistums in Blaj (Blasendorf) gewählt. Papst Benedikt XVI. und Seine Seligkeit Lucian Kardinal Mureșan ernannten ihn am 21. November 2011 zum Bischof der Katholischen Kirche, mit dem Titularsitz Mariamme.
Im Juni 2016 wurde er zum Mitglied der Ständigen Synode gewählt und gleichzeitig zum Sekretär der Bischofssynode der Rumänischen Griechisch-Katholischen Kirche ernannt.
Mit dem Segen Seiner Seligkeit Lucian Kardinal Mureșan koordinierte Claudiu-Lucian Pop die Organisation des Besuchs von Papst Franziskus in Blaj (Blasendorf) am 2. Juni 2019. Bei der Heiligen Liturgie auf der Freiheitswiese fand die Seligsprechung der sieben griechisch-katholischen Märtyrerbischöfe statt.
Am selben Tag hatte er die Freude, den Heiligen Vater im Sitz der Großerzbischöflichen Kurie zu empfangen und ihn anschließend zur Kirche der Roma-Gemeinschaft im Stadtviertel „Barbu Lăutaru“ in Blaj (Blasendorf) zu begleiten.
Lucian Kardinal Mureșan hat in seiner Eigenschaft als Großerzbischof — nach Zustimmung der Bischofssynode der mit Rom unierten Rumänischen Griechisch-Katholischen Kirche, der am 12. April 2021 in Blaj tagte, und nach Informierung des Apostolischen Stuhls in Rom — Seine Exzellenz Claudiu Lucian Pop in das Amt des Eparchialbischofs der Eparchie Cluj-Gherla (Klausenburg-
Die Inthronisierung als Eparchialbischof von Cluj-Gherla (Klausenburg-Neuschloß) fand am Samstag, dem 24. April 2021 statt.
Im Rahmen der Rumänischen Bischofskonferenz bekleidet er die Ämter des Präsidenten der Kommission für Ökologie sowie der Kommission für Soziale Kommunikation.
Quelle: www.eparhiaclujgherla.ro







