In der Woche zwischen dem 7. und 15. Feber 2026 wird in den Pfarrgemeinden der Diözese Temeswar die „Woche der Ehe“, zur Förderung der Werte, der Prioritäten und der Gesundheit der Familie begangen. Im Rahmen des Programms des Diözesanbüros für Familienpastoral der Römisch-Katholischen Diözese Temeswar, wurde am 11. Februar 2026 um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche von Arad-Gai eine Heilige Messe für Familien mit dem Segen der Ehepaare gefeiert. Nachfolgend finden Sie den persönlich gehaltenen Bericht von Frau Márta Takács.
„Die Pfarrkirche zur Seligen Gisela in Arad‑Gai bot Raum für die Familienmesse, die im Rahmen der Woche der Ehe organisiert wurde. Als ich gebeten wurde, anlässlich der Woche der Ehe einige Gedanken über die am Mittwoch, dem 11. Februar, gefeierte Familienmesse mit Ihnen zu teilen, richtete sich mein Fokus zuerst auf mein Kind. Bewusst, im Vertrauen auf Gott, zu einer Gemeinschaft zu gehören, die Orientierung gibt, lehrt und Sicherheit schenkt. In dieser verworrenen Welt hält sie fest, trägt und hält nahe. Angesichts der täglichen Herausforderungen, der Prioritäten, der Frage, was wichtig und was noch wichtiger ist, muss Gott an erster Stelle stehen.
Für mich bedeutet die Familienmesse eine Jugendmesse. Und eine Jugendmesse bringt Kinderstimmen, die Fröhlichkeit der jungen Leute sowie von Trommel und Gitarre begleitete Lieder mit sich. Die Proben verliefen in guter Stimmung, und Tivadar Részeg unterrichtete und leitete mit vorbildlicher Geduld die kleine Gruppe aus singenden und Gitarre spielenden Erwachsenen und Kindern. Die Hl. Messe wurde von Pfr. Zoltán György, Seelsorger von Arad‑Gai, zelebriert.
Pfr. Zoltán György übergab das Wort an den ständigen Diakon Péter Baum, der über die Ehe sprach: In der Ehe zu leben ist schön, in der Ehe zu leben ist schwer. Es bedeutet nicht immer rosarote Wolken und nicht nur Glück. Der christliche Mensch kämpft mit den täglichen Sorgen und Problemen genauso wie jeder andere, doch wenn er in Gott lebt, in der Gemeinschaft lebt und sieht, wie auch andere Familien ihre Aufgaben meistern, kann das inspirierend und vorbildhaft sein. Vergebung, gegenseitige Annahme und das Gebet bringen uns näher zu Gott, zueinander und zu uns selbst. Die Hl. Messe endete mit dem Segen der Familien.
Das Treffen wurde im Pastoralzentrum mit Gesprächen, gegenseitigem Kennenlernen, feinen Häppchen und einer vertrauten Atmosphäre fortgesetzt. Wir danken den Organisatoren dafür, dass sie es den Familien gegenwärtig ermöglichen und es auch weiterhin ermöglichen werden, zur Gemeinschaft zu gehören, denn die tragende Kraft bedeutet nicht nur körperliche Unterstützung, sondern auch emotionale Sicherheit, Annahme und das Gefühl, irgendwo dazuzugehören. Wir hoffen, dass die Gitarren‑, Jugend‑ und Familienmesse zur Regelmäßigkeit wird.“
Márta Takács












