Am 28. und 29. März fand im Dom St. Georg, der römisch-katholischen Kathedrale in Temeswar, die von Papst Franziskus für die Fastenzeit ins Leben gerufene Gebetsinitiative „24 Stunden für den Herrn“ statt. Die Gläubigen nahmen an verschiedenen Feiern teil: Kreuzwegandacht, Bußfeier, Stundengebet. Die Gläubigen hatten auch die Möglichkeit, das Sakrament der Versöhnung zu empfangen.
Die diesjährige Weltgebetskampagne stand unter dem Motto „Du, Herr, bist meine Hoffnung“ (Ps 71,5). In der Broschüre zu diesem spirituellen Programm, die auf der Website des Dikasteriums für Evangelisierung (www.evangelizatio.va) veröffentlicht wurde, heißt es: „Die Versöhnung mit Gott und mit den Menschen bringt den Menschen zurück zum Frieden. Krieg und Frieden sind nicht nur das Ergebnis politischer Vereinbarungen, sondern vor allem der Gesinnung des menschlichen Herzens. In diesem Sinne ist jeder Mensch, und besonders jeder Christ, für Krieg und Frieden in den Gesellschaften und zwischen den Völkern verantwortlich. Wir alle haben die Aufgabe, barmherzige Herzen zu kultivieren und die Kultur der Vergebung und des Friedens zu verbreiten. Während der Initiative „24 Stunden für den Herrn“ darf das Gebet für Frieden und Versöhnung zwischen kriegführenden Nationen und gesellschaftlichen Gruppen, die sich immer noch im Konflikt befinden, nicht übersehen werden.
Während der Bußfeier, die am Freitag, den 28. März dieses Jahres in der Domkirche gefeiert wurde, sagte Domherr Nikola Lauš, Leiter der bischöflichen Kanzlei: „Nutzen wir diese Stunden, die wir mit und bei dem Herrn verbringen, mit Fruchtbarkeit. Beten wir zu ihm auch für die Gesundheit Seiner Heiligkeit Papst Franziskus und für den Frieden in der Welt. Der Zweck dieser 24 Stunden für den Herrn ist es, uns das wiederzugeben, was am wichtigsten ist, nämlich: erneuerter Glaube, wiederentdecktes Gebet, echte Hoffnung und Hinwendung zu unserem himmlischen Vater durch die Heilige Beichte. Lasst uns in diesen Tagen vor Jesus, vor das Allerheiligste Sakrament treten. Schauen wir in Stille auf die Kostbarste Hostie und hören wir auf Jesus, hören wir auf das, was er uns vermittelt, und gehen wir mit der Gnade, die er uns schenkt, freudig nach Hause und leben wir wirklich unser christliches Leben“.
Das spirituelle Programm „24 Stunden für den Herrn“ endete am Samstag um 17.30 Uhr mit einer Andacht, die von Pfr. Augustin Bărbuț, Seelsorger zu Temeswar IX. Marienheim, gehalten wurde, gefolgt von einer Heiligen Messe.
Pressestelle der Diözese Temeswar













