Die Gläubigen der römisch-katholischen Pfarrgemeinde von Temeswar VI. Fratelia, die regelmäßig an den heiligen Messen in der Pfarrkirche zum Hl. Josef teilnehmen, konnten in den letzten vier Jahren beobachten, wie die Bauarbeiten begonnen haben und wie die Wände des neuen Pfarrhauses, eines modernen, geräumigen, hellen und modernen Gebäudes, errichtet worden sind. Nach Angaben des Bauamtes der Diözese Temeswar, Ing. Ramona Ehrenberger und und Ing. Algren Ehrenberger, die die Bauarbeiten in allen Phasen der Ausführung überwacht haben, wurde im Herbst 2020 mit den Arbeiten am Fundament begonnen. Die Segnung des Hauses fand im Rahmen des Pontifikalamtes am Sonntag, den 22. September dieses Jahres statt, die um 17:00 Uhr in rumänischer, ungarischer und deutscher Sprache von Seiner Exzellenz, Diözesanbischof Josef Csaba Pál, zelebriert wurde. Auf Einladung von Domherr Adalbert Jäger, Dechant-Pfarrer dieser Pfarrgemeinde, beteiligten sich an der Eucharistiefeier Msgr. Johann Dirschl, Generalvikar, Domherr Nikola Lauš, Direktor der Bischöflichen Kanzlei, Domherr Zsolt Szilvágyi, Pastoralvikar, Domherr Georg Augustinov, Pfarrer der bulgarischen Personalpfarrei in Temeswar, hochw. Herrn Zoltán Máthé, Pfarrer von Temeswar V. Mehala/Franzstadt, Domherr Sebastian Mirciov, Pfarrer von Altbeschenowa, hochw. Herrn Attila Andó, Pfarrer von Groß-Sanktnikolaus, hochw. Herrn Constantin Rudolf Cocriș, Seelsorger von Gataja, hochw. Herrn Attila Kozovits, Pfarrer von Perjamosch, hochw. Herrn Branko Duma, Kaplan zu Temeswar IV. Josefstadt, hochw. Herrn Petru Velciov, emeritierter Pfarrer, hochw. Herrn Péter Szabó, emeritierter Domherr und hochw. Herrn Matei Kalapiš, emeritierter Pfarrer. An der Heiligen Messe nahmen auch Herr Erwin Josef Țigla, Vorsitzender des Demokratischen Forums der Deutschen im Banater Bergland, und Pfr. Ioan Văran, emeritierter rumänisch-orthodoxer Protopope (Dechant) von Orawitza, teil. Für die musikalische Umrahmung sorgten der Chor dieser Pfarrkirche unter der Leitung von Frau Alberta Claudia Kovacs, Kantorin, und Herr Leonard Agigheoleanu (Violine).
Zu Beginn der Heiligen Messe wurden die Anwesenden von Pfr. Adalbert Jäger begrüßt. „Ihr ehrt uns mit eurer Anwesenheit, und wir bitten den lieben Gott auf die Fürsprache des heiligen Josef, des Schutzpatrons dieses Ortes und der Gemeinde, euch zu segnen.“ Während des Pontifikalamtes wurden die Worte des Evangeliums nach Markus von Msgr. Johann Dirschl, Generalvikar verkündet.
In seiner Predigt, die in rumänischer, ungarischer und deutscher Sprache gehalten wurde, betonte der Diözesanbischof: „Das Pfarrhaus ist nicht nur das Haus des Pfarrers. Es ist ein Haus der Gemeinschaft. Es ist ein Zentrum für verschiedene pastorale und administrative Aktivitäten. Es ist, zusammen mit der Kirche, das Herz der Pfarrgemeinde, das Herz der Aktivitäten in dieser Gemeinschaft. Ich zitiere aus dem Nachsynodalen Apostolischen Schreiben „Christifideles Laici“ des Heiligen Vaters Papst Johannes Paul II.: „Die Pfarrei ist nicht in erster Linie ein Bauwerk, ein Territorium, ein Gebäude; sie ist vielmehr‚ die Familie Gottes, als eine vom Geist der Einheit beseelte Brüderlichkeit‘, sie ist ein familiäres, brüderliches und gastfreundliches Haus‘, sie ist „die Gemeinschaft der Gläubigen“. Am Ende der Hl. Messe sprach der Bischof das Segensgebet: „Herr, komm deinen Dienern zu Hilfe, die heute bei der Einweihung dieses Gemeindehauses demütig deinen Segen erflehen, damit sie, wenn sie darin wohnen und arbeiten, spüren, dass sie dich als ihren Schutz haben. Wenn sie es verlassen, mögen sie sich freuen, dass sie Dich als ihren Gast haben, bis sie sicher in der für sie vorbereiteten Wohnung im Haus des Vaters ankommen.“
Pfr. Adalbert Jäger dankte allen, die zum Bau des Pfarrhauses und zur Verwirklichung dieses langjährigen Projekts beigetragen haben: dem Bischof Josef Csaba Pál, Domherr Nikola Lauš, dem Leiter der bischöflichen Kanzlei, dem Bauamt der Diözese, der Firma S.C. B.G. Contec SRL und Herrn Gábor Bogdán, der die Bauarbeiten durchgeführt hat, dem Erzbistum Paderborn, dem Erzbistum Köln, der Bischofskonferenz der Vereinigten Staaten von Amerika und allen Wohltätern und nicht zuletzt den Gläubigen, die dieses Projekt mit ihren Spenden unterstützt haben.
Nach der Heiligen Messe waren alle Anwesenden zu einer Agape Hof der Kirche eingeladen, die von einer Gruppe von Gemeindemitgliedern mit großem Geschick und gutem Willen vorbereitet wurde.
Die Pfarrei Temeswar VI. Fratelia wurde 1932 gegründet und hat als Filialen die Ortschaft Chișoda Veche/Altkischoda und das Viertel Colonia Bessenyei/ die Bessenyei-Kolonie (Fratelia B).
Pressestelle der Diözese Temeswar



















