Zum Zweck der Vorbeugung der Infizierung mit dem Coronavirs wurden am 17, März d.J. in Rumänien neue Maßnahmen veröffentlich, die alle Tätigkeiten in geschlossenen Räumen verboten, inklusive der Feier der Hl. Messen in den Kirchen. Nach einigen Tagen machte der Militärbefehl vom 23. März auch die Abhaltung aller Tätigkeiten im Freiem nicht mehr möglich, d.h. die Feier der hl. Messe wurde von nun an nur ohne physische Anwesenheit der Gläubigen mehr erlaubt.
Die vielerorts außergewöhnlich gewordene Situation bewegte die Menschen zu einer intenssiven, der Krise entsprechenden Zusammenarbeit. In einem bereits veröffentlichten Bericht konnte man lesen, wie mehrere Pfarreien aus dem Gebiet des Bistums Temeswar, durch die Kollekten ihrer eigenen Gläubigen und durch die Hilfe der Priester und mehreren Freiwilligen, vor dem anklopfenden Osterfest, älteren, alleinstehenden, kranken oder armen Pfarrgemeindemitglieder Pakete mit Lebensmittel schenken konnten.
Eine erneute Hilfaktion ist die des Bischöflichen Ordinariats Temeswar selber, mit Beteiligung der Priester aus dem Gebiet der Diözese. Das Bistum unterstützt finanziell drei Krankenhäuser, in welche die Genesung der Patienten viel Energie, Engagement und viel Selbstaufopferung seitens der Ärtzte und der Krankenhelfern in Anspruch nimmt. In diesem Sinne spendet das Bistum die Gesammtsumme von 35.000 Lei, wie folgt: 10.000 Lei für den Abulanzdienst des Kreises Arad, 15.000 Lei für das Krankehaus für Infektionskrankheiten (Spitalul Clinic de Boli Infecțioase) „Dr. Victor Babeș” in Temeswar und 10.000 Lei für das Notfalkrankenhaus des Kreises Karasch-Severin in Reschitza.  Die drei Krankenhäuser befinden sich in den drei Kreisen über deren Gebiet sich die Jurisdiktion des Bistums Temeswar erstreckt. Möge das Licht des Osterfestes die Herzen und Seelen aller Kranken, aller Ärtzte aber auch aller Christen unseres gesamten Bistums und der ganzen Welt durchdringen!

Claudiu Călin
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