Am Montag, dem 29. September 2025, war die Pfarrkirche in Hunedoara/Eisenmarkt stiller Zeuge des Gedenkens an Pfr. Virgil Fechetă, Priester der Diözese Temesewar, geboren in der historischen Stadt der Familie Hunyady, ein junger Priester dessen früher Tod bereits mehr als zehn Jahre zurückliegt. Hauptzelebrant der Heiligen Messe war Msgr. Johann Dirschl, Generalvikar der Diözese Temeswar, zusammen mit fünf Priestern, sowohl aus der Erzdiözese Karlsburg als auch aus dem Banat, insbesondere aus den Pfarreien, in denen Pfr. Fechetă viele Jahre lang gedient hatte: Orawitza und Slatina an der Temesch. An der Seite der Familie, die sich zu diesem Anlass versammelt hatte, standen auch die Franziskanerinnen aus Karansebesch und Temeswar sowie Gläubige aus Slatina an der Temesch, Karansebesch, Orawitza, Wolfsberg und Reschitza anwesend. Ebenfalls anwesend war Herr Erwin Josef Țigla, Vorsitzender des Demokratischen Forums der Deutschen im Banat und Vertreter des Verbands der Wohltätigkeitsvereine „Hl. Vinzenz von Paul“, in der auch Pfarrer Fechetă tätig war. Seitens der orthodoxen Priester aus Reschitza und dem Banater Bergland war auch Pfr. Petru Berbentia, emeritierter Protopope (Dechand) von Reschitza, anwesend. Beide erinnerten am Ende der Heiligen Messe an das Leben und die schöne Zusammenarbeit mit Pfr. Fechetă, an die Begegnungen, die brüderlichen und menschlichen Aspekte, die zur Entwicklung eines karitativen und ökumenischen Geistes im Banater Bergland beigetragen haben.
Zu Beginn der Heiligen Messe stellte Dr. Claudiu Călin, Diözesanarchivar, kurz das Leben und Wirken von Pfr. Virgil Fechetă vor, dessen Gedenkfeier an diesem Tag in der Kirche seiner Heimatstadt begangen wurde. Der im Herrn Entschlafene erblickte das Licht der Welt am 30. August 1973 in Hunedoara/ Eisenmarkt in einer fleissigen Familie die aus der Moldau stammte. Er studierte Theologie in Iași/Jassy und Alba Iulia/Karlsburg als Student der Diözese Temeswar. Bischof Sebastian Kräuter weihte ihn zum Priester am 27. Juni 1998 im Hohen Dom zu Temeswar. Anschließend, diente der Neupriester Virgil Fechetă in folgende Gemeinden: 1998-1999 in Reschitz, als Kaplan, 1999-2011 in Orawitz, als Pfarradministrator, 2011-2012 in Sanktanna, als Pfarradministrator, 2012-2015 in Slatina an der Temesch, als Pfarradministrator. Er war auch als geistlicher Begleiter des Verbands der Wohltätigkeitsvereine „Heiliger Vinzenz von Paul“ in Rumänien tätig. Während seiner Tätigkeit in Orawitza war Pfr. Fechetă auch als Sekretär des Dekanats von Karasch tätig und koordinierte gleichzeitig die Pastoration des Wallfahrtsortes Maria-Tschiklowa / Maria-Fels, dem Marienheiligtum des Banater Berglands. Pfr. Fechetă ist am 30. September 2015 in Temeswar, im Haus der Göttlichen Barmherzigkeit im Herrn entschlafen und wurde in Einsenmarkt beerdigt.
Die Predigt wurde vom Generalvikar Msgr. Johannn Dirschl gehalten, der seinerseits an die Person von Pfr. Fechetă erinnerte, aber auch an das Beispiel des Priesters und des Erzengels, in dem der Gedanke der Vorbereitung auf den Übergang zum Haus des himmlischen Vaters das zentrale Thema war, zusammen mit dem Thema der Seele des Priesters, der sich stets um die Seelsorge seiner Schäflein, für Gott und den Himmel kümmerte.
Am Ende der Eucharistiefeier nahmen die Teilnehmer an einer brüderlichen Agape teil, das von der Familie des verstorbenen Priesters angeboten wurde.

Pressestelle der Diözese Temeswar