In Temeswar beginnt das akademische Jahr an den verschiedenen Hochschulen zu unterschiedlichen Zeiten. Im pastoralen Programm des Diözesanjugendzentrums ist jedoch seit mehreren Jahren ein Sonntag Anfang Oktober vorgesehen, an dem katholische Studierende, die an den Universitäten und Fakultäten der Stadt lernen, zur Heiligen Messe eingeladen werden. In diesem Jahr wurde die Eröffnungsmesse zum neuen Studienjahr am Sonntag, dem 5. Oktober, um 18:00 Uhr in der römisch-katholischen Domkirche zum Hl. Georg in Temeswar von S.E. Bischof Josef Csaba Pál zelebriert – in rumänischer und ungarischer Sprache. Konzelebriert haben Daniel Dumitru, Pfarrer zu Temeswar II. Fabrikstadt und Diözesanverantwortlicher für die Jugendpastoral, Piry Radulov, Pfarrer von Vinga und Orzydorf, sowie Sergiu Ștefan Ursache, Pfarrer von Slatina Timiș. Die musikalische Gestaltung übernahm der ökumenische Jugendchor „Harmonia Christi“ unter der Leitung des Musiklehrers Iustin Călin.
„Mit viel Liebe grüße ich euch, liebe Jugendlische, zu Beginn des neuen Studien- und des pastoralen Jahres. Gemeinsam bitten wir um die Gabe des Glaubens, denn wir vertrauen auf Gott. Gehen wir mit Ihm und machen wir Gott Raum in unserer Seele“, sagte der Diözesanbischof in seinem einleitenden Wort.
Das Evangelium dieses Sonntags wurde von Pfr. Daniel Dumitru verkündet.
In seiner Predigt, die er auf Rumänisch und Ungarisch hielt, erinnerte der Bischof an zwei bedeutende Heilige der katholischen Kirche, die Anfang Oktober gefeiert werden: den hl. Franz von Assisi und die hl. Thérèse von Lisieux. „Ihr, liebe junge Menschen, beginnt in diesem Jahr einen neuen Weg, und ich glaube, ihr wollt mit Glauben, Entschlossenheit und Begeisterung aufbrechen. Es hat mir gefallen, wie ihr die Heilige Messe organisiert und vorbereitet habt – das zeugt von Vertrauen. Wenn ihr euch fragt, wie dieses Jahr verlaufen wird, ob ihr vorankommen werdet, antwortet euch die Heilige Schrift: Euer Vater im Himmel weiß, was ihr braucht. Sorgt euch nicht. Der hl. Apostel Paulus schreibt – wie wir heute in der Lesung gehört haben –, dass »Gott uns nicht einen Geist der Furcht gegeben hat, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.« Diesen Geist haben wir alle empfangen.“
In den Fürbitten sprachen die Jugendlichen: „Lasst uns beten für alle jungen Erwachsenen, die ihre Berufung suchen, und für alle Studierenden unserer Diözese, damit sie in den Gruppen des Diözesanjugendzentrums geistliche und seelische Unterstützung finden.“
Am Ende der Heiligen Messe lud Pfr. Daniel Dumitru, Diözesanjugendseelsorger, die Vertreter der Studenten-Gruppen und junge Erwachsene ein – Jubilate (rumänischsprachig), TEKMEK (ungarischsprachig), das Kolleg „Komm und sieh“ (rumänischsprachig) sowie den Chor Harmonia Christi –, sich jenen Jugendlichen und Studierenden vorzustellen, die ihr erstes Studienjahr beginnen und auf der Suche nach einer christlichen Gemeinschaft sind. Alle, die das Wort ergriffen, stellten einige Aktivitäten ihrer Gruppen vor und nannten auch die Zeiten und Orte der Treffen.
Das Kollegium „Komm und sieh“ – befindet sich in Temeswar III Elisabethstadt, 1.-Dezember-Str. Nr. 1. Es bietet vielfältige Tätigkeiten: Lectio divina, eucharistische Anbetung, Heilige Messe, Filmabende und Cineforum sowie gesellige Abende.
Die Jugendgruppe: Jubilate – bietet geistliche Programme, freiwillige Aktionen und unterhaltsame Aktivitäten an. Die Mitglieder treffen sich am zweiten und vierten Mittwoch des Monats um 20:00 Uhr im Diözesanjugendzentrum Temeswar. Weitere Informationen finden sich auf der Facebook-Seite Jubilate Timișoara.
Der Chor „Harmonia Christi“ – singt bei Heiligen Messen, Anbetungen und liturgischen Feiern. Die Proben finden jeden Dienstag um 19:30 Uhr im Diözesanjugendzentrum, Augustin-Pacha-Straße Nr. 2, statt.
Die Jugendgruppe TEKMEK – ist die Gemeinschaft der ungarischsprachigen Studenten, die ebenfalls an geistlichen Programmen, hl. Messen, Ausflügen, Freiwilligendiensten und Freizeitaktivitäten teilnehmen. Die Treffen finden jeden Donnerstag um 20:00 Uhr in 1.-Dezember-Str. Nr. 1, Temeswar III Elisabethstadt, statt.
Nach der Heiligen Messe begaben sich Teilnehmer ins Diözesanjugendzentrum, wo aus Anlass dieses Treffens eine Begegnung organisiert wurde.
Pressestelle der Diözese Temeswar















