Am Samstag, dem 7. November 2026, wurde ab 10.00 Uhr in der dem heiligen Ladislaus geweihten Kapelle im Wald von Adea eine Heilige Messe zu Ehren des heiligen Hubertus, des Schutzpatrons der Jäger, sowie für die Bewahrung der Schöpfung gefeiert. Die Kapelle wurde im Jahr 1896 zum Gedenken an Erzherzog Ladislaus von Habsburg-Lothringen errichtet, der im September 1895 im Alter von 20 Jahren an dieser Stelle einen tödlichen Jagdunfall erlitten hatte. Die vor 130 Jahren erbaute Kapelle wurde im Laufe dieses Jahres renoviert; die Restaurierungsarbeiten wurden am 12. September gesegnet.
An der von der Römisch-Katholischen Pfarrei Chișineu-Criș, zu deren Filialgemeinden die Gemeinschaft von Adea gehört, gemeinsam mit dem Studenten Hunor Szabó organisierten Veranstaltung nahmen auch Herr Ciprian Ban, Bürgermeister der Gemeinde Sintea Mare, sowie Herr Alexandru Simandi, Bürgermeister der Gemeinde Zerind, teil.
Im Folgenden veröffentlichen wir den Bericht von Herrn Hunor Szabó, einem der Hauptorganisatoren der Veranstaltung.
„Am Samstag, dem 7. November 2026, wurde mit der Feier einer festlichen Heiligen Messe in der 130 Jahre alten Erzherzoglichen Gedächtniskapelle im Wald von Adea der Grundstein für eine neue Tradition gelegt. Im Rahmen dieser besonderen Veranstaltung von religiöser und historischer Bedeutung gedachten die Anwesenden gemeinsam des heiligen Hubertus, des Schutzpatrons der Jäger, Förster, Wildtiere und Naturliebhaber, sowie des Erzherzogs Ladislaus, der vor 131 Jahren genau an jener Stelle, an der sich heute die Kapelle befindet, einen tödlichen Jagdunfall erlitten hatte.
Im Rahmen der festlichen Heiligen Messe wurde die Hubertusfahne gesegnet, die künftige Gedenkfeiern als Symbol der Einheit und der Gemeinschaft begleiten wird. Während der liturgischen Feier erhielten die Anwesenden auch gesegnetes Brot als Zeichen der Erinnerung an die Gaben der Natur und die göttliche Vorsehung im täglichen Leben. Die Organisatoren überreichten den Teilnehmern außerdem Gedenkbroschüren, um die Erinnerung an dieses erste Treffen lebendig zu bewahren.
Eine besondere Note erhielt die Gedenkfeier durch die Vielfalt der Teilnehmer: Unter den Anwesenden befanden sich sowohl Personen in klassischer Jagdkleidung als auch in moderner Jagdausrüstung sowie Teilnehmer in traditionellen ungarischen Bogenschützengewändern, die von alten Überlieferungen inspiriert waren.
Vor und nach der Heiligen Messe fanden bei informellen Begegnungen, begleitet von heißem Tee, Kaffee und frisch gebackenen Pogatschen, Gespräche in einer herzlichen und freundschaftlichen Atmosphäre zwischen Jägern, Einheimischen und Gästen statt. Sowohl die Organisatoren als auch die Teilnehmer äußerten den Wunsch, dass diese Veranstaltung zu einem jährlichen Treffen werden möge – zu einer Gelegenheit der Gemeinschaft und der geistlichen Erhebung in der Gedächtniskapelle im Wald von Adea.“
Pressebüro der Römisch-Katholischen Diözese Temeswar











