Während der Fastenzeit wird in der Millenniumskirche von Temeswar-Fabrikstadt jeden Mittwoch und Freitag ab 16.00 Uhr die Kreuzwegandacht mit Predigt in rumänischer bzw. ungarischer Sprache gehalten. Aus diesen Meditationen haben wir einige Gedanken ausgewählt.
„Im Leben des Glaubens verbindet sich das Kreuz mit der Auferstehung, die Reue mit der Gnade, der Schmerz und das Opfer mit der höchsten Liebe. Wir können die Gerechtigkeit nicht von der Barmherzigkeit trennen, und wir können auch die Liebe nicht von der Wahrheit trennen. Weil wahre Reue die Eigenschaft eines demütigen Herzens, einer demütigen Seele ist, brauchen wir eine innere Reinigung, damit der Geist des Stolzes in uns stirbt. Nur auf diese Weise wird die Reue, die wir in unserer Seele spüren, der Anstoß sein, der uns aus der Trägheit der Sünden und Leidenschaften, denen wir oft nachgeben, aufstehen lässt. Richten wir in diesen Tagen der Fastenzeit unseren Blick auf den Mann am Kreuz und begreifen wir, dass Jesus demütige Seelen, opferbereite Herzen, das „Ja“ unseres Glaubens braucht, das täglich erneuert wird.“ (Freitag, 8. März, Meditation von Domherr Nikola Lauš, Direktor der bischöflichen Kanzlei).







