Die Stadtverwaltung Reschitza ist eine Partnerschaft mit dem Institut des Nationalen Kulturguts eingegangen, aufgrund dessen das Institut die Stadt bei der Instandhaltung und Reparatur denkmalgeschützter Bauten finanziell unterstützen kann. Die Summen sind nicht überwältigend, aber immerhin für eine einkommensschwache Stadt zumindest ein Ansporn, die Sache nicht einfach vor sich hindümpeln zu lassen. Die Partnerschaft wurde im vergangenen Jahr bereits abgeschlossen, ihre erste Konkretisierung auf der Maitagung des Stadtrats Reschitza von den Ratsfrauen und -herrn einstimmig genehmigt. Die Genehmigung galt auch für die Ausarbeitung von technischen Dokumentationen für Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten an sieben denkmalgeschützten Gebäuden. Die Finanzierung läuft über das Unterprogramm der Stadt zur Feier ihres 250. Gründungstags/der 250-Jahr-Feier der Inbetriebnahme der ersten beiden Hochöfen im Oberen Bersautal. Für Beratungs- und Entwurfsdienstleistungen genehmigten die Ratsherrn 4500 Lei aus dem Stadthaushalt. Die aufgelisteten Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten sind: 15.000 Lei für die Generalüberholung der Fassade der rumänisch orthodoxen Kirche des Vororts Câlnic; 2713 Lei für Reparaturarbeiten am Dach der lutherisch evangelischen Kirche in der Reschitzaer Altstadt; 9520 Lei für Reparaturarbeiten am Kulturpalais im Stadtzentrum, dem Sitz des Theaters des Westens (TdV); 15.000 Lei für laufende Instandhaltungsarbeiten an der Synagoge von Reschitza; 15.000 Lei für Reparaturarbeiten an der römisch-katholischen Kirche „Maria Schnee“ in der Reschitzaer Altstadt; 2856 Lei für Fassaden-Rekonstruktionsarbeiten am Haus Buggler; 15.000 Lei für eine Hälfte des Doppel-Wohnhauses „Frații Blăjița“. Das Kulturministerium kann über das Institut des Nationalen Kulturguts maximal 100.000 Lei für Instandhaltungs- und Reparaturarbeiten zur Verfügung stellen.
Werner Kremm
Erschienen in: Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien, 29. Jahrgang/Nr. 7100 Bukarest, Donnerstag, 27. Mai 2021, S. 4
Foto: Corina Bouda







