Anlässlich des Christkönigsfestes und zugleich des Weltjugendtags fand am Samstagnachmittag, dem 22. November 2025, ein Jugendtreffen in Deta, organisiert von den Verantwortlichen des Erzdekanats an der Temesch im Rahmen des Diözesanjugendzentrums, in Zusammenarbeit mit der römisch-katholischen Pfarrei Detta statt. Es beteiligten sich etwa 31 Jugendliche aus den Dekanaten Temeswar und Detta.
Ortspfarrer Attila Lokodi, zusammen mit der Pfarrgemeinde, die Pfarrkirche „Heilige Anna“ und nicht zuletzt das Haus der bulgarischen Gemeinschaft waren die Gastgeber des Treffens und für die Durchführung der Programme stellten sie ihre Räumlichkeiten zur Verfügung. Die Mitglieder dieser Gemeinde empfingen die Jugendlichen mit großer Freude und Herzlichkeit. Das Thema des Treffens lautete: „Gemeinschaft und Hoffnung, die aus der Liebe zu Christus, dem König des Universums, entsteht“, und gliederte sich in drei Teile: Katechese mit Pater István Barazsuly SDS, Pfarrer in Temeswar III Elisabethstadt, Workshops und Heilige Messe, zelebriert von S.E. Josef Csaba Pál, Diözesanbischof. Der Tag endete mit einer Agape. Im Rahmen der Katechese stellte Pater István den Jugendlichen einige Fragen: Wann hast du dich das letzte Mal wirklich als Teil einer Gemeinschaft gefühlt? Wer leitet unser Leben? An welchen Orten oder mit welchen Apps auf dem Handy verbringen wir die meiste Zeit? Anschließend hob Pater István vier wesentliche Punkte hervor:
- Die Gemeinschaft unter jungen Menschen. „Beginnen wir mit dem Glauben, dass Gott mich, dich und jeden von uns liebt und dass Er alles zum Guten wenden wird. Die Gemeinschaft ist ein Ort der Vergebung und der gegenseitigen Unterstützung; wenn ich eine schwere Zeit durchmache, gibt mir die Gemeinschaft Halt. Ich bin nicht allein auf meinem Weg, sondern Teil des Leibes Christi.“
- Christus, König am Kreuz, Freund auf dem Weg. „Jeder von uns ist aufgerufen, vor dem König des Universums niederzuknien, dem Einzigen, der uns retten kann.“
- Die Hoffnung, die aus der Liebe entsteht. „Jesus hat uns den Weg zur Auferstehung gezeigt. Er ist es, der uns Hoffnung und Gnade schenkt, durch die Sakramente und die Heilige Eucharistie zu lebendigen Zeichen der Hoffnung zu werden.“
- Der heilige Gerard – ein konkretes Beispiel. „Durch sein Leben und sein Martyrium hat der heilige Gerard Licht in die Herzen unserer Vorfahren gebracht, und wir erben den Glauben von ihm. Er erinnert uns daran, dass Verstand und Glaube sich nicht ausschließen, sondern Hand in Hand gehen.“
In den Workshops schufen die Jugendlichen Werke, die von den Themen Gemeinschaft, Hoffnung und Liebe Gottes inspiriert waren und Christus, den König des Universums, in den Mittelpunkt stellten. Diese Werke wurden während der Heiligen Liturgie bei der Darbringung der Gaben präsentiert.
Die Heilige Messe war wie eine Krönung des Treffens, bei der sich die teilnehmer um den Altar des Herrn versammelten, um ihn zu preisen und ihm zu danken. Hauptzelebrant war der Diözesanbischof, konzelebriert haben die sechs Priester, die die Jugendlichen zu diesem Treffen begleitet haben.
Die Predigt wurde von Pfr. Dorin Gyula Filip, Dechant und Pfarrer von Tschakowa, gehalten: „Christus ist der König der Liebe, des Dienens und der Hoffnung. Was Gemeinschaft der Seelen schafft und nicht Isolation, ist das Gebet. Die Evangelien sind eine Galerie von „Selfies“, die uns Hoffnung geben, wo es uns schwerfällt. Jesus ist das „Selfie“ Gottes, in dem wir das gütige und vergebende Antlitz sehen, die Quelle und Grundlage der Hoffnung, die nicht trügt. Unsere Antwort kann unser Leben und das unserer Mitmenschen verändern. Wir alle sind als Christen eingeladen, für andere „Selfies“ Gottes zu sein.“
Nach der Heiligen Messe kehrten die Jugendlichen zum Haus der bulgarischen Gemeinschaft zurück, wo ein brüderliches Mahl stattfand.
Im Namen des Teams der Verantwortlichen für die Jugendpastoral im Erzdekanat an der Temesch – Schw. Margareta Frâncu CJ, Schw. Victoria Condac CJ, Prof. Marian Eduard Manciu und Domherr Zoltán-József Kocsik, Direktor des römisch-katholischen Gymnasiums Gerhardinum –, möchten wir auf diesem Wege auch dem Pfarrer Attila Lokodi und der Gemeinde von Detta sowie dem Haus der bulgarischen Gemeinschaft für ihre Offenheit und Gastfreundschaft danken; den Mitarbeitern bei der Organisation der Workshops, die zusammen mit Schw. Victoria Condac CJ zum reibungslosen Ablauf des Treffens beigetragen haben, den Begleitern der Teilnehmer und nicht zuletzt den Jugendlichen, die uns durch ihre Anwesenheit geholfen haben, diesen Moment der Begegnung mit Jesus Christus, dem König des Universums, gemeinsam zu erleben.
Schw. Margareta Frâncu CJ
Foto: Prof. Marian Eduard Manciu















