„Vergebung ist unverzichtbar“: Das Leo XIV. an diesem Sonntag bei seinem Angelusgebet hervorgehoben.

„Wenn die Vergebung fehlt, kann man nicht in Frieden leben: Früher oder später entstehen im Herzen und zwischen den Menschen Konflikte, Vorwürfe, Groll und Rache, welche Beziehungen zerstören, Familien spalten und Kriege auslösen.“

Im Evangelium von diesem Sonntag (vgl. Mt 18,21-35) mache Jesus deutlich, „dass Gabe und Vergebung das Fundament unseres Daseins bilden“, so der Papst. „Alles wird uns von Gott aus reiner Liebe geschenkt, und keiner von uns kann von sich behaupten, dieser großen Güte vollkommen gerecht zu werden. Deshalb ist die freie Gabe, der wir selbst unser Leben verdanken, auch die beste Regel für unser Zusammenleben. Das erfahren wir jeden Tag.“

In diesen Kontext der „freien Gabe“ ordnete Leo dann das Thema Vergebung ein. „Nur die Vergebung befreit und bringt wieder neues Licht, auch dort, wo die materielle und moralische Armut des Menschen für einen Moment den Horizont verdunkelt und den Weg unsicher gemacht hat. Die Vergebung vertreibt wie ein günstiger Wind selbst die dichtesten Wolken, bis die Sonne wieder zum Vorschein kommt.“

Der Papst bat in einem kurzen Schlussgebet vor seinem Angelus Maria, „sie möge uns helfen zu vergeben und immer, auch wenn es schwerfällt, den ersten Schritt zu tun“.

Quelle: www.vaticannews.va/de