Am Festtag des Heiligsten Herzens Jesu, Freitag, dem 12. Juni dieses Jahres, endete das Schuljahr 2025/2026 für 26 Schüler der 8. Klasse A (Unterricht in rumänischer Sprache) und 5 Schüler der 8. Klasse B (Unterricht in ungarischer Sprache) des römisch-katholischen Theologischen Gymnasiums „Gerhardinum“.
Auf die Schulfeier folgte eine Heilige Messe, die in der Kirche des Piaristenordens in Temeswar von Msgr. Johann Dirschl, Generalvikar, zelebriert wurde. Konzelebriert hat Domherr Zoltán Kocsik, Direktor des Gerhardinum-Gymnasiums. Die Absolventen der 8. Klassen zogen in einer Prozession in die Kirche ein, sangen das Lied „Gaudeamus igitur“ und trugen bunte, beschriftete Kokarden und Bänder – traditionelle Accessoires, die symbolisch den Abschluss dieses wichtigen Schulabschnitts markieren. Sie wurden von Eltern, Verwandten, Freunden und Mitschülern aus der 7. Klasse begleitet. Die musikalische Umrahmung der Heiligen Messe übernahm der Schulchor „Laudetur“ unter der Leitung des Musiklehrers Iustin Călin und der Lehrerin Renáta Sisa.
In seiner Predigt wandte sich Generalvikar Msgr. Johann Dirschl insbesondere an die Schüler und übermittelte die Grüße von S.E. Iosif Csaba Pál, dem Diözesanbischof: „Lasst uns heute, an eurem letzten Schultag, gemeinsam Gott für all diese Jahre und für seine Gnaden danken. Gleichzeitig bitten wir Ihn, auch weiterhin bei euch zu sein und euch Liebe, Verständnis, Frieden und ein erfülltes Leben zu schenken.“
Es folgte der symbolische Moment der Schlüsselübergabe an das Gymnasium sowie die Abschiedsreden der Absolventen, die sich bei den Lehrern für ihre Anleitung sowie für die Geduld und Fürsorge bedankten, mit der sie sie begleitet hatten. Anschließend richteten die Schüler der 7. Klassen ihre besten Wünsche an ihre Mitschüler, die nun das Ende der Mittelstufe erreicht hatten.
Zum Abschluss richtete Direktor Zoltán Kocsik einige Worte an die Schüler der Abschlussklasse der Mittelstufe und betonte: „Auch wenn ihr manchmal sehr laut wart, liegt ihr uns sehr am Herzen. Es ist wichtig, dass ihr an eure Fähigkeiten glaubt. Glaubt daran, dass ihr Gutes vollbringen könnt, denn ihr seid im Herzen nicht böse. Ich weiß, dass es nicht leicht ist, die Kritik der Erwachsenen um euch herum anzunehmen, aber ihr sollt wissen, dass diese Kritik konstruktiv ist. Vergesst nicht, dass ihr in diesem Leben niemals allein seid: Die Liebe Gottes begleitet euch immer. Seid gläubig, stark, umsichtig und weise.“ Domherr Zoltán Kocsik dankte den Lehrkräften, insbesondere den Lehrerinnen Claudia Dermeștiov und Gál Anna Mária sowie den Klassenlehrern Marian Eduard Manciu und Nüszl Erzsébet für ihr Engagement bei der intellektuellen, menschlichen und spirituellen Bildung der Schüler.
Die nationale Abschlussprüfung für die Achtklässler beginnt am 22. Juni mit der schriftlichen Prüfung in Rumänischer Sprache und Literatur. Die Mathematikprüfung ist für den 24. Juni angesetzt, und am 26. Juni folgt die schriftliche Prüfung in der Muttersprache und Literatur.
Die Bekanntgabe der Endergebnisse ist für den 8. Juli 2026 vorgesehen.

Pressestelle der Diözese Temeswar