Die Pfarrei Karaschowa war am Sonntag, dem 2. August, Gastgeber des Treffens Seiner Exzellenz Bischof Josef Csaba Pál, Diözesanbischof, mit den Jugendlichen aus den Gemeinden Karaschowa, Nermed und Jabaltscha, die das Sakrament der Firmung bereits empfangen haben oder sich auf dessen Empfang vorbereiten. An der Veranstaltung nahmen auch Pfarrer Mihai Milan Sima, Seelsorger in Klokotitsch und Verantwortlicher für die Jugendpastoral im Erzdekanat Banater, sowie Schwester Erika Mária Bukovics, Referentin für Jugendpastoral im Diözesanjugendzentrum, teil. Zum Gelingen des Programms trugen auch Schwester Alexandra Văcaru SDC und Schwester Andreea Andrieș SDC bei, gemeinsam mit den jungen Freiwilligen der Pfarrei Temeswar III Elisabethstadt und den Mitgliedern der Jugendgruppe Jubilate.
Das Treffen begann mit einem Lied und einem gemeinsamen Gebet. Zu diesem Anlass wurde auch das Jubiläumspilgerkreuz mitgebracht, das anlässlich des 1000-jährigen Jubiläums der Gründung des Bistums Tschanad im Jahr 1030 durch den heiligen Stephan, König von Ungarn, angefertigt wurde. Die Diözese Temeswar ist auf dem Gebiet Rumäniens die Rechtsnachfolgerin dieses historischen Bistums. Die Jugendlichen erhielten eine kurze Einführung in die Bedeutung dieses Kreuzes als Symbol der Einheit und der geistlichen Erneuerung.
Anschließend wurde das Programm mit interaktiven Spielen fortgesetzt, die eine offene und freundliche Atmosphäre schufen. Danach arbeiteten die Teilnehmenden in drei Gruppen und setzten sich mit Themen rund um das Sakrament der Firmung auseinander:
– Warum ihnen der Empfang dieses Sakraments wichtig war;
– Was sich in ihrem Leben nach dem Empfang der Firmung verändert hat;
– Welche Gedanken und Wünsche sie für jene Jugendlichen haben, die das Sakrament der Firmung bereits empfangen haben oder sich darauf vorbereiten.
Ein besonderer Programmpunkt waren die persönlichen Glaubenszeugnisse der Jugendlichen. Sie berichteten über ihre Zugehörigkeit zur Pfarrjugendgruppe, über gemeinsame Aktivitäten und über die schönen Erfahrungen, die sie miteinander gemacht haben. Außerdem erinnerten sie an ihre Teilnahme am Jugendfestival, das im Mai in Temeswar stattfand, und teilten ihre Eindrücke zum diesjährigen Thema – einer der aktuellen Herausforderungen unserer Zeit: die verschiedenen Formen der Abhängigkeit.
Im weiteren Verlauf sahen die Jugendlichen ein kurzes Video über das Theaterstück, das diesem Thema gewidmet war, sowie über das anschließende Gespräch mit den Teilnehmenden. Das Theaterstück wurde von einer Gruppe inhaftierter Jugendlicher aufgeführt, die der Theatergruppe der Justizvollzugsanstalt Temeswar angehören.
Im Anschluss hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, mit dem Bischof ins Gespräch zu kommen, der ihre Fragen offen und herzlich beantwortete. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Bedeutung der Gemeinschaft, das Reifen im Glauben sowie die persönliche Verantwortung.
Zum Abschluss teilte jede und jeder mit, welchen Gedanken sie oder er mit nach Hause nimmt. Das Treffen endete mit einem gemeinsamen Gebet und dem bischöflichen Segen. Mit einem Lied brachten die Jugendlichen schließlich ihre Dankbarkeit für die gemeinsam verbrachte Zeit zum Ausdruck.
Pressebüro der Diözese Temeswar













