Am Donnerstag, dem 6. November, um 19:00 Uhr, fand im Diözesanjugendzentrum ein Treffen mehrerer Gruppen römisch-katholischer Studierender und junger Erwachsener aus Temeswar statt: die Jubilate-Gruppe für rumänischsprachige Studierende, die TEKMEK-Gruppe für ungarischsprachige Studierende, das rumänischsprachige Kolleg „Komm und sieh“, der ökumenische Jugendchor „Harmonia Christi“, sowie die Jugendgruppe des Bibelkreises im Bischöflichen Ordinariat. An der Begegnung nahmen S.E. Bischof Josef Csaba Pál, Pfarrer Daniel Dumitru, Diözesanjugendseelsorger, Pfarrer von Temeswar II. Fabrikstadt, Schw. Erika Mária Bukovics, Schönstätter-Marien-Schwester und Jugendreferentin, sowie weitere in diesem Dienst engagierte Priester und Ordensleute teil: Pfr. László Bakó (Iratosch), Pfr. Ionuc Hojda (Neu-Moldowa), Pfr. Piry Radulov (Winga und Orzydorf) und Schw. Alexandra Văcaru SDC.
„Im Gespräch mit den Jugendlichen im Bibelkreis entstand die Idee, sich mit den anderen bestehenden Jugendgruppen zu treffen und einen Abend des Erfahrungsaustauschs zu gestalten“ – betonte der Diözesanbischof in seinem einleitenden Wort.
Die Anwesenden nahmen auf Stühlen Platz, die kreisförmig angeordnet waren. Anfangs waren 25 Plätze besetzt, doch im Laufe des Abends trafen weitere Teilnehmer ein – von der Uni, der Hochschule oder direkt von der Arbeit. So wuchs der Kreis stetig, und am Ende folgten rund 40 Personen der Einladung durch ihre Anwesenheit. Die Atmosphäre war fröhlich und familiär, da sich die meisten der anwesenden Jugendlichen untereinander kannten: Einige gehörten gleichzeitig mehreren Gruppen an, andere hatten sich bei verschiedenen Veranstaltungen getroffen, die im Laufe des Jahres vom Ordinariat oder vom Diözesanjugendzentrum organisiert wurden.
Die geteilten Erfahrungen waren vielfältig: Einige bezogen sich auf Programme, andere auf persönliche Glaubenserlebnisse. Manche erzählten, wie sie ihre Gruppe kennengelernt haben und wie sie von den anderen Mitgliedern aufgenommen und angenommen wurden. Viele der Jugendlichen betonten, dass sie in dieser Gemeinschaft, der sie heute angehören, gelernt haben zu beten, sich Gott zu nähern und Sein Wort besser zu verstehen. Was jedoch alle miteinander verband: die Suche nach einem gemeinsamen Weg zu Gott und zu anderen jungen Menschen, der Wunsch, Teil einer Gemeinschaft zu sein, die auf christlichen Werte basiert, und der Mut, sich auf den Weg zu machen und etwas Neues zu beginnen.
Die Jugendlichen haben auch einige Aktivitäten der Gruppen aufgelistet, und nicht zuletzt das Programm und den Treffpunkt.
Das Kollegium „Komm und sieh“ – befindet sich in Temeswar III Elisabethstadt, 1.-Dezember-Str. Nr. 1. Es bietet vielfältige Tätigkeiten: Lectio divina, eucharistische Anbetung, Heilige Messe, Filmabende und Cineforum sowie gesellige Abende.
Die Jugendgruppe: Jubilate – bietet geistliche Programme, freiwillige Aktionen und unterhaltsame Aktivitäten an. Die Mitglieder treffen sich am zweiten und vierten Mittwoch des Monats um 20:00 Uhr im Diözesanjugendzentrum Temeswar. Weitere Informationen finden sich auf der Facebook-Seite Jubilate Timișoara.
Der Chor „Harmonia Christi“ – singt bei Heiligen Messen, Anbetungen und liturgischen Feiern. Die Proben finden jeden Dienstag um 19:30 Uhr im Diözesanjugendzentrum, Augustin-Pacha-Straße Nr. 2, statt.
Die Jugendgruppe TEKMEK – ist die Gemeinschaft der ungarischsprachigen Studenten, die ebenfalls an geistlichen Programmen, hl. Messen, Ausflügen, Freiwilligendiensten und Freizeitaktivitäten teilnehmen. Die Treffen finden jeden Donnerstag um 20:00 Uhr in 1.-Dezember-Str. Nr. 1, Temeswar III Elisabethstadt, statt.
Bibelkreis für junge Erwachsene im Bischöflichen Ordinariat – Die Treffen finden nach Möglichkeit jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat um 19.00 Uhr statt.
„Wir wollen zeigen, dass Christsein cool ist, denn viele empfinden es als etwas Seltsames. Wir haben festgestellt, dass in den Kreisen, in denen wir uns heute bewegen, Religion zunehmend zu einem sensiblen Thema wird. Und wir möchten dies durch unsere Aktivitäten verändern. Wir wollen missionarisch wirken“ – formulierte ein Jugendlicher.
„Jede Gruppe hat ihr eigenes Profil und ihre eigene Mission, und es freut mich sehr zu sehen, wie jede Gemeinschaft wächst – nicht nur zahlenmäßig, sondern auch im Glauben“ – sagte Schw. Erika Mária Bukovics zum Abschluss. Pfarrer Daniel Dumitru dankte allen Mitarbeitenden in der Jugendpastoral und betonte, dass dieser Dienst oft Opferbereitschaft und ständige Verfügbarkeit erfordert – eine Aufgabe, die die Organisatoren mit Großzügigkeit und Glauben tragen.
Der Abend endete mit offenen Gesprächen in einer freundlichen und herzlichen Atmosphäre.

Pressestelle des Bistums Temeswar