Die Pfarrkirche zum Heiligen Namen der Seligsten Jungfrau Maria, der bulgarischen Gemeinde in Breștea schien am Sonntag, den 15. Mai, überfüllt zu sein, als die Konsekration dieses Gotteshauses und des Hauptaltars stattfand. Die hl. Messe wurde um 11.30 Uhr von Seiner Exzellenz Josef Csaba Pál, Diözesanbischof von Temeswar, gefeiert. Konzelebriert haben László Bakó, Bischöflicher Sekretär, Dorin Gyula Filip, Dekan, Pfarrer von Tschakowa, Novița Drăghia, Pfarrer von Breștea, Arttila Lokodi, Pfarrer von Detta, Demeter Salman, Pfarrer von Nadlak, Piry Radulov, Pfarrer von Winga und Orzydorf, Petru Velciov, Pfarrer im Ruhestand, und Matei Kalapiš, emeritierter Pfarrer. Herr Gheorghe Nacov, Abgeordneter der Bulgarischen Minderheit des Banats im Bukarester Parlament, und Petru Tapanov, Bürgermeister von Denta, zu dem das Dorf Breștea gehört, nahmen an der Messe teil.
Zu diesem wichtigen Fest der römisch-katholischen Gemeinde kamen viele Gläubige in ihren schönen traditionellen Trachten und bewiesen einmal mehr, dass die Bewohner dieser Siedlung nicht nur ihren Glauben, sondern auch ihre Muttersprache und die Bräuche ihrer Vorfahren bewahrt haben.
Die Einheit im Glauben der Gemeinde von Breștea wurde auch vom Diözesanbischof gewürdigt, der es schätzte, dass während der Heiligen Messe die Lieder von allen Anwesenden gesungen wurden, nicht nur von den Mitgliedern des Chors.
Seine Exzellenz Josef Csaba Pál, Diözesanbischof, betonte in seiner Predigt: – Wenn wir in der Kirche singen, sind wir bereits aktiv. Damit bringen wir zum Ausdruck, dass wir auf Gott, aber auch auf die anderen achten. Und das ist es, was Gemeinschaft bedeutet: Wir sind aufmerksam auf Gott, wir empfangen seine Liebe, und diese Liebe geben wir weiter oder empfangen sie von anderen. Nach vielen Jahren harter Arbeit haben Sie nun eine wunderschöne Kirche. Die Kirche aus Steinen ist fertig, es ist nun wichtig, die Kirche aus lebendigen Steinen zu bauen, genauer gesagt, die Gemeinschaft.
Nach der Allerheiligenlitanei folgten das Weihegebet des Diözesanbischofs und die Salbung des Altars mit dem Heiligen Chrisam, dann wurde auf dem Altar eine Schale mit fünf angezündeten Kohlen aufgestellt, über die Weihrauch gelegt wurde, und der Raum der Kirche wurde geweiht. Erst nach diesen Momenten wurde der Altar mit Altartuch, Blumen und Kerzen bedeckt. Bei dieser Gelegenheit konsekrierte Seine Exzellenz Josef Csaba Pál, die Kirche. Zu diesem Ritus gehörte auch die Salbung der Wände an zwölf Stellen, die durch zwölf Kreuze als Symbol für die zwölf Apostel gekennzeichnet sind.
Am Ende des Gottesdienstes sprach Pfr. Novița Drăghia, der Pfarrer dieser Gemeinde, dankte all jenen, die ihn bei diesem wichtigen Projekt unterstützt haben, und dankte auch den Gläubigen, die mehrere Monate lang jeden Sonntag bei der unter freiem Himmel gefeierten Messe anwesend waren, auch wenn das Wetter draußen nicht immer freundlich war.
Nach der Einweihung der Kirche wurden vor dem Gotteshaus Trachten und Tänze in einem kulturellen Moment präsentiert.

Pressestelle der Diözese Temeswar