Auf dem Schulhof versammelte Eltern und Verwandte, die Blumensträuße in der Hand hielten, die Hymne Gaudeamus igitur, die im Korridor widerhallte, Mitschüler, die voller Rührung auf die Absolventen warteten, um sich von ihnen zu verabschieden – diese Bilder begrüßten alle, die am Donnerstag, dem 26. Mai, dem Fest Christi Himmelfahrt, an der Abschlussfeier der Absolventen, Schülerinnen und Schüler der beiden 12. Klassen, die ihre symbolischen Abschiedstaschen auf den Schultern trugen, betraten gewissenhaft alle Klassenräume der Schule und verabschiedeten sich von ihren Mitschülern, Lehrern und der Schujahre.
Im Anschluss an die Schulfeier fand traditionsgemäß eine Heilige Messe statt, die in diesem Jahr in der Herz Jesu Kirche zu Temeswar III. Elisabethstadt durch Seine Exzellenz Josef Csaba Pál, Diözesanbischof gefeiert wurde. Konzelebriert haben Msgr. Johann Dirschl, Generalvikar, Pfr. Zsolt Szilvágyi, Bischöflicher Vikar, Pfr. László Bakó, Bischöflicher Sekretär, Pfr. Zoltán Kocsik, Direktor des Gerhardinum Gymnasiums, Pfr. Lajos Máthé, Pfarrer von Neusentesch/Dumbrăvița, Pr. Eugen Fechetă, Spiritual, Pfarrer von Otelek und P. István Barazsuly SDS, Pfarrer zu Temeswar III. Elisabethstadt.
In seiner Predigt wandte sich der Diözesanbischof besonders an die Absolventen, die in den ersten Reihen der Kirchenbänke saßen, und betonte: – „Jesus wird durch die Taten und das Leben der Christen sichtbar. Drei Dinge, die ich in Ihrer symbolischen Abschiedstasche hinzufügen möchte. Die erste ist, dass der liebe Gott uns liebt, unendlich und einen jeden von uns, persönlich. Der zweite Gedanke ist, dass Gott dir den Auftrag gibt, seine Liebe dorthin zu bringen, wo du bist, die Welt schöner zu machen und zu bemerken, was Jesus in deinem Leben getan hat. Und der dritte Gedanke: Jesus bevollmächtigt Sie durch den Heiligen Geist“.
Am Ende der Heiligen Messe verabschiedeten sich Amanda Kertész und Eszter Imre im Namen der beiden 12. Klassen von ihren Mitschülern und bedankten sich bei den Schulleitern, Frau Erzsébet Nüszl und Herrn Eduard Manciu, sowie bei allen Lehrern für die geleistete Arbeit. Luca Ciobotaru und Valentin Molnár aus der 11. Klasse verabschiedeten sich von den Absolventen, und dann folgte der Moment der Übergabe des Schulschlüssels, als Symbol der Weitergabe von Traditionen und Pflichten an die nächste Generation.
Schließlich richtete Pfr. Zoltán Kocsik, der Direktor des Gymnasiums Gerhardinum, einige Worte an die Schüler der beiden 12. Klassen: – „Dies ist ein Moment des Dankes und auch eine Gelegenheit, in die Zukunft zu schauen. Sicherlich haben euch alle eure Lehrer gute Ratschläge fürs Leben gegeben. Ich möchte nur noch drei Worte sagen: Karriere, Familie, Gott. Wo auch immer ihr arbeiten werdet, tut es mit Hingabe. Möge eure Familie für euch ein Ort der Geborgenheit, Freude und Liebe sein. Denkt daran, dass ihr das Licht der Welt und das Salz der Erde seid“.
Für die Absolventen beginnt die Abiturprüfung am 6. Juni mit der Bewertung der mündlichen Kommunikationsfähigkeit in Rumänisch. Die schriftlichen Prüfungen beginnen am 20. Juni und enden am 23. Juni dieses Jahres.

Pressestelle der
Römisch-katholische Diözese Temeswar