Am Sonntag, dem 20. November 2022, am Christkönigs-Hochfest, wurde auch in unserer Diözese der 32. Weltjugendtag gefeiert. An diesem besonderen Tag versammelten sich in Petschka zahlreiche Christen aus verschiedenen Gemeinden: Kinder, Jugendliche, Priester und Mitarbeiter der Pfarrgemeinden, um einen denkwürdigen Tag zu begehen. Treffpunkt war die Pfarrkirche zur „Allerhl. Dreifaltigkeit“ in der bereits erwähnten Stadt, im Arader Kreis.
Das Thema unseres Treffens war ein Vers aus dem Gebet der hl. Franz von Assisi: „Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens“.
Während des Treffens entwickelte sich ein interessantes Zwiegeschpräch zwischen den Priestern und den Jugendlichen, im Rahmen der rumänischsprachigen Gruppe, zu diesem Thema. Danach haben wir gemeinsam das Gebet des Heiligen Franz von Assisi gebetet, aus dem das Fragment stammt, und den Text näher besprochen.
Das Gebet leitet uns, inspiriert uns, gibt uns Kraft, wie wir uns zeigen und verhalten sollen, und unterstützt uns gleichzeitig dabei, unserem Nächsten Liebe, Einheit und Glauben zu bringen, denn alles ist schöner und harmonischer, wenn wir liebevoll und großzügig miteinander umgehen. Nach diesem Gruppentreffen nahmen wir alle an der Heiligen Messe teil.
Der letzte Sonntag des lateinischen Kirchenjahres steht im Zeichen des Hochfestes „Christus, König des Universums“, und ab nächster Woche bereiten wir uns auf den Advent vor, die Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten, die Zeit des Wartens auf das Hochfest der Geburt unseres Erlösers Jesus Christus.
Wir beten mit allen Gläubigen für alle Kontinente der Welt, dass Friede unter den Menschen herrschen möge. Wir beendeten diese Heilige Messe mit einer Lichterprozession, in der wir gemeinsam die Kirche umkreisten und den Lobgesang des Herrn „Te Deum“ sangen. Der Abend endete mit einer Zeit der Gemeinschaft, einer Zeit, die wir gemeinsam in der örtlichen Pfarrgemeinde verbrachten, wo wir freudig empfangen wurden.
Was wir alle an diesem Tag, der jungen Menschen auf der ganzen Welt gewidmet war, lernen konnten, ist die Wichtigkeit, als Brüder in Christus vereint zu bleiben, wie er uns gelehrt hat: „Führt allzumal einerlei Rede und lasset nicht Spaltungen unter euch sein, sondern haltet fest aneinander in einem Sinne und in einerlei Meinung.“ (1. Kor 1,10)
Karolina Ivanov
Arad Schega

















