Am 14. Februar 2023 begannen die Priester und Mannschaften der Länder, die an der 15. Hallenfußball-Europameisterschaft für Priester teilnehmen, das Sportereignis und die Fußballspiele mit einer Heiligen Messe in der römisch-katholischen Milleniums-Kirche von Temeswar-Fabrikstadt, die von S. E. Josef Csaba Pál, Diözesanbischof von Temeswar, zusammen mit römisch- und griechisch-katholischen Priestern, Diözesan- und Ordenspriestern, die die 16 Teilnehmerländer vertraten, sowie Priestern der gastgebenden Diözese Temeswar gefeiert wurde. Die Heilige Messe wurde vom örtlichen Kantor Emil Dumitresc und seiner Familie, sowie von Róbert Bajkai-Fabián, dem Kantor der Domkirche, bzw. der römisch-katholischen Kathedrale von Temeswar, gestaltet.
Bischof Josef Csaba Pál begrüßte die Anwesenden herzlich und richtete Grüße von S.E. László Böcskei, Diözesanbischof von Oradea, aus, der aus gesundheitlichen Gründen nicht wie geplant und gewünscht anwesend sein konnte.
In seiner Predigt ging der Bischof von Temeswar auf das Leben der beiden Tagesheiligen ein, des heiligen Kyrill und des heiligen Methodius, eines Mönchs und eines Bischofs, von denen er sagte: „Sie waren durch ihr Werk der Evangelisierung – wie ihr – die Spieler, denn sie kamen in andere Länder, wo sie die Frohbotschaft verkünden mussten. So seid auch ihr in andere Länder gekommen, um Christus mitzubringen und Teamgeist, Zusammenhalt, Brüderlichkeit und Verständnis zu zeigen“. Der Bischof betonte, dass „ihr als Priester das Evangelium wie die Heiligen von heute weitertragen müsst, auch wenn ihr auf Schwierigkeiten stoßt; Christus ist es, der bei dieser eurer Arbeit mit euch ist“. Am Ende des Gottesdienstes scherzte S.E. Josef Csaba Pál, dass „die Besten gewinnen sollen, aber unsere müssen gewinnen; heute seid ihr aber alle unsere!“, und betonte die Freude, Gastgeber für diese Ausgabe der Meisterschaft zu sein, sowie für fast 220 Priester aus verschiedenen Ländern, Kulturen, sozialen Realitäten, Riten, Sprachen und Traditionen.
Im zweiten Teil des Tages fanden die Gruppenspiele und das Viertelfinale statt, bei denen jede Mannschaft ihre ganze Stärke ausspielen konnte, da einige sehr gute Spiele ausgetragen wurden. Die Spiele fanden in zwei Sporthallen statt: in der Halle der West-Universität Temeswar (UVT, Oituz-Str.) und in der Constantin-Jude-Sporthalle (ehemals Olimpia-Halle). Das rumänische Team setzt sich aus Priestern der Diözese Jassy, der Erzdiözese Karlsburg, der griechisch-katholischen Diözese Groß-Wardain und der Diözese Temeswar zusammen. Rumänien spielt in der Gruppe C, zusammen mit der Slowakei, Italien und der Tschechischen Republik. Die Gruppe A umfasst: Portugal, Kroatien, Albanien und Kasachstan, die Gruppe B: Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Slowenien und Serbien und die Gruppe C: Polen, Ungarn, Österreich und Montenegro. Die Mannschaften kämpften bis zum Schluss um den Sieg.
Am Ende des Tages waren alle zufrieden, glücklich über die Erfahrung, auch wenn sie eine Niederlage erlitten haben, denn sie wissen, dass es ohne Opfer keinen Aufbau gibt.
Pressestelle der Diözese Temeswar





















