Ort: Das Hospiz „Casa Milostivirii Divine“ (Haus der göttlichen Barmherzigkeit) in Temeswar, geleitet von den Franziskanerinnen, Kongregation der Töchter des Heiligen Franziskus von Assisi (CSFS), im Morgengrauen. In den Betten liegen Patienten, die mit einer unerbittlichen Krankheit kämpfen, die meisten von ihnen im Endstadium, und ihre Zeit auf dieser Welt läuft von Minute zu Minute ab. Schw. Savia, die Leiterin dieses Zentrums, betritt jeden Raum, besucht die Kranken und bleibt irgendwann neben einem Bett stehen. Sie schaut den Patienten lange an und schickt die diensthabende Krankenschwester, um eine Kerze zu holen. Sie zündet sie an, stellt sie diskret auf den Nachttisch und beginnt mit leiser Stimme zu beten… das ist alles, was sie für diesen Kranken noch tun kann. Nach kurzer Zeit haucht der Sterbende seine Seele aus. Forschern zufolge ist das Gehör der letzte Sinn, der bei sterbenden Menschen verschwindet. So waren die letzten Worte, die dieser Mensch wahrnahm, die Worte des Gebets von Schw. Savia, die zusammen mit der Seele des Verstorbenen zum Himmel aufstiegen.
Wie oft sich dieser Moment des Gebets in den Jahren im Hospiz von Temeswar wiederholt hat, können nur jene Seelen sagen, die die geflüsterten Gebete auf ihrer Reise in die andere Welt mitgenommen haben, als letzte Fürsorge, als letzte Botschaft der Zurückgebliebenen.
Am 3. August 2025 wurden im Rahmen der Feierlichkeiten zum Tag Temeswars fünf Persönlichkeiten der Stadt die Ehrenbürgerschaft verliehen. Unter ihnen ist auch Schw. Sávia (Ľubica) Lukáčová von der Kongregation der Töchter des Heiligen Franziskus von Assisi, die 15 Jahre lang (2007-2022) das Hospiz „Casa Milostivirii Divine“ (Haus der göttlichen Barmherzigkeit) leitete. „Sie hat ihr ganzes Leben dem Dienst an Menschen in Not gewidmet und wurde zur Seele des ersten Hospizes der Stadt, dem Hospiz „Haus der Barmherzigkeit Gottes“. Mit tiefem Mitgefühl und einer Ethik der Menschenwürde war sie den Patienten und ihren Familien in den schwersten Momenten eine spirituelle Stütze und spendete Trost, wo die Medizin nicht mehr helfen konnte“, heißt es über Schw. Savia auf der Website des Bürgermeisteramtes Temeswar (https://www.primariatm.ro/2025/07/24/ziua-timisoarei-cetateni-de-onoare) zu lesen. Bei der Veranstaltung hielt Herr Herbert Grün, Geschäftsführer des Caritas-Verbands der Diözese Temeswar, eine schöne Laudatio vom offiziellen Rednerpult aus. Die Diözese selbst wurde durch Msgr. Johann Dirschl, Generalvikar, vertreten. Anlässlich der Verleihung des Titels „Ehrenbürgerin der Stadt Temeswar“ haben wir Schw. Savia gebeten, uns einige Fragen zu beantworten.
– Wie kam es zu Ihrer Entscheidung, der Kongregation der Töchter des Heiligen Franziskus von Assisi beizutreten?
– Ich bin 1977 ins Kloster eingetreten [in der damaligen Tschechoslowakei – Anm. d. Red.], aber heimlich, weil 15 Jahre lang niemand davon wusste – nicht einmal meine Eltern. Es war die Zeit des kommunistischen Regimes, und wir gingen in Zivilkleidung herum. Damals wussten wir nicht viel über das Leben als Ordensfrau. In unserer Straße wohnte eine Frau, die mehrere junge Mädchen zu einem Sonntagsspaziergang einlud. Wir fuhren mit dem Zug zu einer Einrichtung, in der psychisch kranke Menschen und Menschen mit Behinderungen betreut wurden. Dort sah ich zum ersten Mal in meinem Leben Ordensschwestern in Klosterkleidung (Habit). Wir unterhielten uns mit ihnen, und es gefiel mir sehr gut. Noch mehr gefiel es meiner älteren Schwester, die von ihrem Leben tief beeindruckt war und eine engere Beziehung zu diesen Nonnen haben wollte, obwohl es damals noch kein richtiges Kloster gab. In den Ferien fuhr meine Schwester für ein paar Wochen zu ihnen, und ich begleitete sie, weil sie nicht alleine reisen wollte. Nach diesen Ferien sagte sie mir, dass das Ideal des geweihten Lebens zu hoch für sie sei. Diese Aussage hat mich tief beeindruckt, denn meine Schwester – damals wie heute, nach mehr als 60 Jahren – halte ich für den besten Menschen, den ich je kennengelernt habe. Sie ist ein Vorbild für mich, und ich konnte mir nicht vorstellen, welches Ideal für eine Person wie sie ungeeignet sein könnte. Ich begann zu recherchieren und fand heraus, dass meine Schwester darum Gott gebetet hatte, dass ihre Berufung an jemand anderen weitergegeben werde. Und diese Person war ich. So kam ich zu unserer Kongregation.
Ich begann in der Entbindungsabteilung eines Krankenhauses zu arbeiten. Nach einer Weile schickte mich die Schwester Oberin auch in andere Abteilungen – so kam ich zur Chirurgie und dann zur Geriatrie. Wenn ich jetzt darüber nachdenke, war ich in all den Jahren meines Dienstes Zeugin des menschlichen Lebens von der Geburt bis zum Tod.
Schließlich kam ich in eine Pension, in der ältere Menschen lebten. Es war kein klassisches Altenheim, sondern zwei große fünfstöckige Gebäude, in denen etwa 80 ältere Menschen lebten – einige allein, andere mit ihrem Ehepartner –, die mehr oder weniger Hilfe benötigten. Im Untergeschoss befanden sich die Arztpraxen, die Räume für Rehabilitation und Physiotherapie, die Küche und die Wäscherei. Dort war ich über fünf Jahre lang Oberschwester, lernte, ein größeres Team zu koordinieren, und sammelte viele Erfahrungen. Mehrere Nonnen in Zivilkleidung arbeiteten mit mir zusammen. Die Leiterin der Pension war eine Anhängerin der kommunistischen Ideologie und des Regimes, dennoch arbeiteten wir sehr gut zusammen, da sie eine faire und ordentliche Person war. Nach dem Regimewechsel in den 90er Jahren erkrankte sie an Krebs, obwohl sie erst 44 Jahre alt war. Zu dieser Zeit arbeitete ich bereits in einem Krankenhaus, wo ich zusammen mit den anderen Nonnen eine Station übernommen hatte. Da sich die Zeiten geändert hatten, konnte ich offiziell die Ordenskleidung tragen. Meine ehemalige Direktorin suchte mich auf und bat mich, sie bis zu ihrem Lebensende zu pflegen. Und das habe ich getan. Sie konvertierte und beichtete.
– Wie sind Sie nach Rumänien, nach Temeswar gekommen?
– Die Generaloberin schickte mich hierher mit dem Auftrag, zu helfen und die Schwestern [aus Rumänien, die unter dem kommunistischen Regime aus dem Kloster vertrieben worden waren und deren Kongregation verboten worden war – Anm. d. Red.] zu versammeln . Ich überquerte die Grenze am 5. Juli 1995. Damals hörten sie mich zum ersten Mal fließend Rumänisch sprechen. Bevor ich nach Timișoara kam, lernte ich selbst einen Satz auf Rumänisch, der mir im Herzen geblieben ist: Für dich, aus Liebe…
– Hatten Sie vor Ihrer Ankunft hier schon einmal von Rumänien oder Temeswar gehört? Wussten Sie, wohin Sie kommen würden?
– Ich wusste nichts. An der ersten Generalversammlung nach dem Ende des kommunistischen Regimes nahmen auch zwei Schwestern aus Rumänien, aus Orăștie/Broos, teil. Für uns war das eine etwas interessantere Erfahrung, da die Schwestern aus Rumänien isoliert lebten und die alten Bräuche, die alte Ausbildung, vielleicht sogar aus der Zeit vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil, beibehalten hatten. Dennoch haben wir im Kloster in Temeswar sehr viel von den älteren Schwestern gelernt, vor allem in spiritueller Hinsicht.
– Was bedeutete für Sie die Arbeit in Temeswar?
– Nachdem ich etwa ein halbes Jahr lang versucht hatte, Rumänisch zu lernen – mit Hilfe von Bekannten, die ins Kloster kamen, und mit einem Wörterbuch in der Tasche –, begann ich meine Arbeit vor Ort. Ich lernte die Sprache auch von den älteren Patienten, die ich pflegte, da ich mich seit 1996 im Rahmen des Caritas-Vereins der Diözese Temeswar im Bereich der Hauspflege und Betreuung engagierte. Ich hatte das Glück, Menschen zu begegnen, die uns in diese Gesellschaft einführten. Zum Beispiel Frau Gabi Borș, die Koordinatorin für die häusliche Pflege, war ein wahrer Segen für uns. Sie nahm uns unter ihre Fittiche und brachte uns Schritt für Schritt bei, wie wir uns in die lokale Gemeinschaft integrieren konnten. Kurz nach unserer Ankunft in der Stadt traf ich in der Katharinnen-Kirche in Temeswar Innere Stadt eine Gruppe slowakischer Gläubiger. Das war eine große und angenehme Überraschung, aber auch eine Erleichterung für mich – denn sie haben uns sofort geholfen. Im Laufe der Zeit lernte ich auch die anderen slowakischen Gemeinden der Diözese kennen und besuchte sie in Vucova/Wukowa, Iosifălău/Josefsdorf, Brestovăț/Brestowatz, Butin/Buttyn (wo ich öfter hinfuhr), Gătaia/Gataja, Comloșu Mare/Groß-Komlosch, Fântânele/Engelsbrunn, Țipar/Zipar und Mănăștur/Monoster. Im Rahmen der Caritas übernahm ich auch die Betreuung einiger Priester, darunter: Dr. Adalbert Boros, Titularerzbischof, Bischof Sebastian Kräuter und Domherr Lorenz Zirener. Ich arbeitete acht Jahre lang als Freiwillige zusammen mit den beiden anderen Schwestern, mit denen ich gekommen war: Schwester Skolastika und Schwester Jana.
– Wie sind Sie mit dem Caritas-Verband in Kontakt gekommen?
– Über die Römisch-Katholische Diözese Temeswar. Wir sind ins bischöfliche Ordinariat gekommen, um uns zu erkundigen, wo wir gemäß unserer Mission und unserem Charisma – nämlich der Pflege von Kranken – tätig werden könnten. Bischof Sebastian Kräuter hat uns an die Caritas verwiesen. Aus dieser Zusammenarbeit entstand später die Idee, in Temeswar in unserem ehemaligen Kloster ein Hospiz für Palliativpflege einzurichten. Die offizielle Eröffnung fand am 21. November 2006 statt. Ich erinnere mich noch gut daran, denn es war ein ungewöhnlich warmer Tag mit fast 20 Grad. Bei der Einweihung war auch Seine Exzellenz Jan Soth, Botschafter der Slowakischen Republik in Bukarest, zusammen mit seiner Frau Eva anwesend. Sie und eine Gruppe von Ehefrauen der in Bukarest akkreditierten Botschafter haben uns auch finanziell unterstützt. Wir hatten das Glück, dass der Caritas-Verband unser Projekt in die Reihe der bereits bestehenden medizinisch-sozialen Initiativen aufgenommen hat. Sie haben uns geholfen und unterstützen uns weiterhin, zusammen mit Wohltätern aus Deutschland und mehreren europäischen Ländern. So nahmen wir am 6. Februar 2007 den ersten Patienten im Hospiz „Haus der göttlichen Barmherzigkeit“ auf. Am Anfang war es nicht leicht, aber später begannen wir die Zusammenarbeit mit der Nationalen Krankenkasse, wurden akkreditiert und als Krankenhaus anerkannt. Es war eine enorme Arbeit, zumal wir nur eine Handvoll Leute waren. Aber es ist ein erfolgreiches und notwendiges Projekt für Temeswar – damals das erste seiner Art hier.
– Was bedeutet diese Auszeichnung für Sie?
– Ich habe mich vor allem darüber gefreut, dass durch diesen Titel als Ehrenbürgerin die Arbeit in der Palliativpflege gewürdigt wurde. Außerdem bin ich der Meinung, dass der Verdienst allen gebührt, die mit uns Schwestern zusammengearbeitet haben und zusammenarbeiten. Ich vertrete sie eigentlich nur, da ich die Älteste hier bin. Dennoch habe ich mich gefragt: Warum ich? Denn ich habe nichts Außergewöhnliches getan – nur das, was Gott von mir verlangt hat, was Er mir aufgetragen hat. Und diesen Dienst habe ich mit meinem ganzen Wesen, mit Liebe, angenommen. Und Liebe lässt sich nicht erklären, sondern muss gelebt werden. Ich habe immer nur eines getan – und tue es auch jetzt noch: Jeden Tag bringe ich Gott meinen Dienst dar und bitte ihn um seinen Segen. Und ich empfehle allen, dasselbe zu tun. Wir werden sehen, wie Gott wirkt, wie er uns angenehme Überraschungen und Wunder bereitet. An dem Tag, an dem ich diesen Titel erhielt, dachte ich an Pater Berno Rupp, denn auch er wurde 2005 zum Ehrenbürger der Stadt Temeswar ernannt. Viele Menschen – darunter auch unsere Freiwilligen – sagten mir nach der Feier, dass das Ideal, für das wir stehen, auch andere Seelen erreichen kann. Es kann auch für junge Menschen ein Ansporn sein, sogar in beruflicher Hinsicht. Es wäre schön, wenn jemand aufgrund unseres Beispiels eine Berufung finden oder sich dem Hospiz-Team anschließen möchte.
– Wohin kehren Sie nun zurück, wenn Sie Timișoara verlassen?
– Ich kehre nach Moldau zurück, nach Satul Nou, in der Nähe von Târgu Ocna und Onești. Wir sind drei Schwestern, die sich um die Kranken und älteren Menschen in fünf Dörfern kümmern. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, die Patienten zu verschiedenen Krankenhäusern im Umkreis von 50 bis 60 Kilometern zu bringen, wo sie für einen Tag stationär aufgenommen werden. Ich bringe sie früh morgens hin und nachdem die Untersuchungen abgeschlossen sind, fahre ich sie wieder nach Hause. Ich bin jetzt Rentnerin – ich habe Zeit.
– Auch dort arbeiten Sie mit dem Caritasverband zusammen?
– Ja, wir arbeiten mit dem Caritasverband der Diözese Iași/Jassy zusammen. Ich bin Vertrags-Freiwillige, die beiden anderen Schwestern sind angestellt. Es ist eine sehr schöne Arbeit, aus der ich viel gelernt habe. Die Menschen sind demütig, sie rebellieren nicht bei jeder Kleinigkeit, weil sie einen tiefen Glauben haben. Ich kann es kaum erwarten, wieder dorthin zurückzukehren. Ich koche auch für diejenigen, die nicht mehr die Kraft haben, sich selbst etwas zuzubereiten. Ich arbeite sehr gerne in der Küche. Ich bekomme von ihnen Gemüse und Kräuter aus dem Garten, sie schlachten auch mal ein Huhn, und ich bereite alles zu, koche und bringe ihnen das Essen. Das Leben dort ist anders. Die meisten älteren Menschen haben kein fließendes Wasser im Haus, daher ist es für sie eine große Hilfe, wenn wir ihnen einen Eimer Wasser bringen. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt. Aber auch Temeswar ist mir ans Herz gewachsen – ich komme immer gerne hierher.
– Wie viele Jahre haben Sie in Temeswar verbracht?
– Fast 30 Jahre! Letzten Monat habe ich am Generalkapitel teilgenommen, wo ich den anwesenden Schwestern gesagt habe, dass ich ihnen Erfahrungen wünsche, wie ich sie während meiner Mission in Rumänien gemacht habe. Das hat mich seelisch und spirituell enorm bereichert. Auch die Schwestern, die nicht mehr unter uns sind, trage ich in meinem Herzen, denn von jeder habe ich etwas gelernt. Ich betrachte es als ein Geschenk und eine Gnade Gottes, dass er mich hierher geschickt hat.
– Vielen herzlichen Dank für Ihre Zeit!
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In der Laudatio, die Herr Herbert Grün anlässlich der Verleihung des Titels „Ehrenbürgerin der Stadt Temeswar“ hielt, werden auch einige biografische Daten der Geehrten wiedergegeben. So wurde Schw. Sávia (Ľubica) Lukáčová am 17. November 1957 in Ružomberok (dt. Rosenberg, ungarisch Rózsahegy) im Norden der Slowakei in eine bescheidene Familie geboren: Ihre Mutter war Laborantin, ihr Vater Disponent. Die vier Kinder der Familie lernten von klein auf, im Haushalt zu helfen und altersgerechte Aufgaben zu übernehmen. Dies zeigte sich besonders, als die Mutter krank wurde und ihr Mann und ihre Kinder sie vierzehn Jahre lang mit Liebe und Hingabe pflegten. Schw. Sávia (Ľubica) Lukáčová besuchte eine technische Schule und spezialisierte sich anschließend auf die medizinische Krankenpflege. Im Hinblick auf die Organisation und Eröffnung des Hospizes in Temeswar besuchte Schw. Savia ähnliche Einrichtungen in Brașov/Kronstadt, Schweden, Tschechien und Deutschland und ließ sich von deren Arbeitsweise inspirieren. Im Jahr 2022 ging Schw. Savia in den Ruhestand, entschied sich jedoch, in Rumänien zu bleiben und weiterhin in einem Zentrum der Schwestern ihrer Kongregation in der Moldau zu helfen.
Das Leben von Schwester Savia ist ein lebendiges Zeugnis der Hingabe, des Glaubens, des unermüdlichen Dienstes und der Liebe, die nichts dafür verlangt. Ob im Entbindungshaus, im Hospiz, in der Küche in der Moldau oder auf den langen Wegen zu den Krankenhäusern – sie trägt ein Licht mit sich, das die Seelen berührt. Für manche war/ist es Trost. Für andere Inspiration. Für alle eine Präsenz, die durch Taten spricht. Und wenn wir alles, was sie getan, alles, was sie gegeben, alles, was sie gelebt hat, zusammenfassen müssten, könnten wir einfach sagen: Für Dich, aus Liebe…
Pressestelle der Diözese Temeswar









