Die dankenswerte Unterstützung, derer sich die Berglanddeutschen durch die Firma „Drauch“ aus der Steiermark erfreuten, hat auch noch in diesem Jahr gewirkt. Nachdem zu Beginn des zweiten Jahrtausends in der Publikation des Kultur- und Erwachsenenbildungsvereins „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“ und des DFBB, „Echo der Vortragsreihe“, wiederholt festgestellt werden musste, dass Anfang November auf den „deutschen“ (d.h. römisch-katholischen) Friedhöfen des Banater Berglands immer weniger Kerzen zu Allerheiligen und Allerseelen brennen, hatte 2003 der ehemalige Direktor der Wirtschaftskammer für Steiermark, Dr. Herwig Brandstetter, sich an die Firma „Drauch“ aus Hausmannstätten / Steiermark um Kerzenspenden fürs Banater Bergland gewandt. Die Reaktion war sehr positiv.
Heute kann man zurecht sagen, dass die Erstspende der Firma „Drauch“ mit JEKA-Kerzen fürs Banater Bergland ein nachhaltiger Erfolg war, der seither Jahr für Jahr wiederholt wurde. Seit dem Start der Initiative 2003 und nachdem das Ehrenmitglied des Kultur- und Erwachsenenbildungsvereins „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“, Dr. Herwig Brandstetter, Jahr um Jahr seine Bitte erneuert hatte, waren die Friedhöfe der Banater Berglanddeutschen alljährlich zu Allerheiligen und Allerseelen im Licht der Kerzenspenden der Firma „Drauch“ erstrahlt. 2025 auch, in Erinnerung an den Initiator des Projekts, denn Dr. Herwig Brandstetter ist am 8. Oktober 2021 verstorben.
In diesem Jahr, 2025, war dies zum 18. Mal geschehen… Es wurden die aus den Vorjahren übriggebliebenen Kerzen auf dem größten berglanddeutschen Friedhof, dem Friedhof Nr. 2-3 von Reschitza, am 1. November angezündet. Wieder taten dies Freiwillige: Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf Gräbern, wo Verstorbene ruhen, die keine Angehörigen mehr in Reschitza haben. Das geschah – wie bereists erwähnt – auch in dankender Erinnerung an den Initiator des Projekts Dr. Herwig Brandstetter.
Am selben 1. November hielt Domherr Veniamin Pălie, Erzdechant des Banater Berglands, ab 16:00 Uhr eine Andacht, am Grabe von Dechant Msgr. Paul Lackner, für alle Verstorbenen des Friedhofs Nr. 2-3 von Reschitza. In den letzten Jahren wurde die Andacht für die Verstorbenen an diesem Friedhof jeweils, der Reihe nach, auf Initiative der römisch-katholischen Pfarrei „Maria Schnee“, bei einem Priestergrab organisiert.
Als Freiwillige der Projektsausführung galten Mitglieder, sowohl Jugendliche wie auch Erwachsene der deutschen „Enzian“-Volkstanzgruppe Reschitza (Koordination. Marianne & Nelu Florea). Dabei waren auch der Vorsitzende bzw. der stellvertretende Vorsitzende des DFBB.

Erwin Josef Țigla