Am Donnerstag, dem 4. Dezember 2025, am Fest der heiligen Barbara war die Michaelerkirche in der Inneren Stadt Wiens, die Pfarrei und das Zentrum der Salvatorianer in Österreich der Ort eines wichtigen Ereignisses: Seine Eminenz László Kardinal Német SVD, Erzbischof und Metropolit von Belgrad, weihte zwei junge Salvatorianer zu Diakonen: Fr. Adrian Hafner (Temeswar III. Elisabethstadt, Rumänien) und Fr. Jean-Luc Kapend Chiseng (Demokratische Republik Kongo).
Zahlreiche Mitbrüder und Mitschwestern – Salvatorianerinnen und Salvatorianer – Familien, Freunde und Gäste aus Österreich und aus dem Ausland, bzw auch aus Temeswar, beteten und feierten mit. Beide Kandidaten werden voraussichtlich im kommenden Jahr die Priesterweihe empfangen.
An der feierlichen Messe nahmen Provinzial Pater Márton Gál, Pater István Barazsuly (Temeswar III. Elisabethstadt), Pater Michael Tesha, Pater Hubert Kranz und Pater Charles Mushitu sowie zahlreiche Priester teil. Für die Musik sorgten die Kantorin Lenka Lennerova und Manuel Schuen an der Sieber-Orgel. Aus dem Bistum Temeswar waren Domherr Nikola Lauš, Kanzleidirektor des Bischöflichen Ordinariats Temeswar – der als Zeremoniar des Pontifikalamtes und der Diakonenweihe fungierte –, Pfr. Piry Radulov (Vinga und Orzydorf) und Pfr. Ionuc Hojda (Neu-Moldowa) sowie Diözesanarchivar Dr. Claudiu-Sergiu Călin (Fotograf) anwesend. Konzelebriert haben ebenfalls der Provinzial der Kongregation der Steyler Missionare und der Provinzial der Kongregationen der Salesianer Don Boscos in Österreich.
In seiner Predigt stellte Kardinal Német die Frage, ob die Welt heute noch Diakone brauche – und gab eine klare Antwort: Ja! Denn Diakone seien nicht (nur) „künftige Priester“, sondern Diener aus Liebe. Er erinnerte an das salvatorianische Manifest:
„Wir sind bereit, allen Menschen zu dienen – überall, auf jede Weise, mit allen Mitteln, welche die Liebe Christi eingibt.“
Dienst ist mehr als soziale Tätigkeit: Dienst ist gelebte Liebe. Besonders hob der Kardinal Offenheit, Empathie und wache Herzen als Erkennungszeichen des diakonalen Dienstes hervor. Die Wirksamkeit eines Diakons komme nicht aus Professionalität, sondern aus Taten, „die aus der Liebe heraussprudeln“.
Mit einem modernen Bild schloss Kardinal Német seine Predigt: Wie ein Smartphone regelmäßig neue Energie brauche, müssten auch Diakone und Priester geistlich „aufgeladen“ bleiben – bereit, wenn der Herr „dir persönlich eine Nachricht schicken mag“.
Am Ende der hl. Messe folgten die traditionellen Gruppenfotos mit den neugeweihten Diakonen, mit dem Kardinal und mit den Familienangehörigen und Freunden. Zu einem Glas Wein und ein Stück Brot luden die Patres im schönen Prunksaal ihres benachbarten Klosters.
Pressestelle des Bistums Temeswar
Weitere Materiale zum Ereignis finden Sie auf www.Salvatorianer.at (Deutsch) und auf www.kc.org.rs (Erzbistum Belgrad / Serbisch)















