Am 4. und 5. September organisierte die römisch-katholische Diözese Temeswar ein Treffen für die Referenten, Verantwortlichen und Mitarbeiter der Diözesanbüros für die verschiedenen pastoralen Bereiche (dasBüro für Familien- und Erwachsenenpastoral, Diözesanjugendzentrum, Medienbüro, Verantwortliche für das Gottgeweihte Leben, für Berufungen, kirchliche Bewegungen usw.), um das neue Pastoraljahr 2023/2024 zu planen, das von Seiner Exzellenz Josef Csaba Pál, Diözesanbischof, zum Jahr der Mission erklärt wurde. Gastgeber der Veranstaltung war das römisch-katholische theologische Gymnasium Gerhardinum in Temeswar.
Das Treffen begann am Montagnachmittag, 4. September, in der Aula Magna des Gymnasiums mit der Begrüßung der 50 Teilnehmer durch den Diözesanbischof und durch Domherr Zsolt Szilvágy, Pastoralvikar. Der erste Programmpunkt war eine Präsentation, in der die Vertreter der einzelnen Pastoralbüros über die organisierten Veranstaltungen, die Freuden und Schwierigkeiten des vergangenen Pastoraljahres berichteten. Die Anwesenden konnten Bilder vom Familienfest in Maria Radna, vom Kurs der Erwachsenenbildung, vom Weltjugendtreffen in Lissabon, vom 40-jährigen Jubiläum der ungarischen Studentengruppe TEKMEK usw. sehen.
Auf diese Präsentationen folgte ein Vortrag Seiner Exzellenz Josef Csaba Pál zum gewählten Thema des neuen Pastoraljahres: Die Mission. „In der Mission ist das Zuhören sehr wichtig. Zuallererst hören wir den Menschen zu, was sie brauchen. Was muss verkündet werden? Christus. Er ist es, den wir verkünden müssen. Ich würde jetzt zwei Worte verwenden: das eine sind die Berufenen, das andere sind die Gesandten. Jesus hat die Zwölf mit sich gerufen und sie erst dann ausgesandt. Jesus beruft uns zuerst, damit wir uns nicht nur auf unsere eigene Kraft konzentrieren. Gott sendet mich, er wird mit mir sein. Ich muss nicht nur an meine Fähigkeit, meine Schwäche denken. Gehen wir dorthin, wohin er uns heute sendet“. – bemerkte der Bischof.
Das Tagesprogramm endete mit Debatten in Kleingruppen über den Vortrag, der Auswertung der Diskussionen und dem Abend. Für die Mitarbeiter des Diözesanjugendzentrums war ein weiteres Treffen mit dem Bischof geplant, um dieses Team neu zu organisieren.
Am zweiten Tag, dem 5. September, fand die eigentliche Planung des pastoralen Programms für die verschiedenen Büros statt. Am Morgen, nach der Heiligen Messe in der Kirche des Piaristenordens, nahmen die Anwesenden an einer von den Mitgliedern des Büros für Familienpastoral vorbereiteten Meditation teil, gefolgt von einem Vortrag von Frau Melinda Mihu über Katechese zum Thema Neuevangelisierung und Mission. Anschließend hatte jedes Team zwei Stunden Zeit, um einen Kalender mit pastoralen Programmen für den Zeitraum von September 2023 bis August 2024 zu erstellen, und am Nachmittag wurden die Projekte vorgestellt. Alle Büros bemühten sich, einen möglichst abwechslungsreichen Plan zu erstellen, der die Gläubigen verschiedener Altersgruppen anspricht und gleichzeitig mit den anderen liturgischen Programmen im Einklang steht.
Nach der Präsentation gab es eine sehr interessante Diskussion: Die Mitglieder der verschiedenen Gruppen mussten formulieren, was sie den anderen Teams als Hilfe anbieten möchten und was sie von den anderen Gruppen verlangen würden. Es war ein aufschlussreicher Dialog, der von viel Humor durchzogen war.
Der letzte Punkt des Treffens war die Vorstellung der Pastoraltage in Temeswar, die vom 5. bis 7. Oktober dieses Jahres stattfinden werden. Pfr. Zsolt Szilvágyi, Vikar für Seelsorge, sprach über diese Veranstaltung auf Diözesanebene mit vielen Gästen aus dem In- und Ausland, die im Gesellenhaus, haus der Temeswarer Kolping-Familie / Casa Calfelor, dem Kolpingshaus in Temeswar, stattfinden wird.
Zum Abschluss nahmen die Anwesenden an einer eucharistischen Anbetung in der Kirche des Piaristenordens und am Abendessen teil.
In den kommenden Wochen werden die Pastoralpläne fertiggestellt, die vierteljährlich zentralisiert und an alle Büros und Vertreter der verschiedenen pastoralen Bereiche der Diözese Temeswar verschickt werden.

Pressestelle der Diözese Temeswar