Nach zwei Jahren pandemiebedingter Einschränkungen füllte sich die Basilika Maria Radna am Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel wieder mit Pilgern, die die Möglichkeit hatten, an der in slowakischer, kroatischer, rumänischer, ungarischer und deutscher Sprache zelebrierten Heiligen Messe teilzunehmen, an der hl. Beichte, an Andachten oder privat und in Stille zu beten.
Der 15. August begann mit der Heiligen Messe um 7.30 Uhr in kroatischer Sprache, zelebriert von Domherr Nikola Lauš, Direktor der bischöflichen Kanzlei, und ab 9.00 Uhr von den hl. Messe auf Ungarisch. Um 11.00 Uhr wurde die Messe von Pfr. Zsolt Szilvágyi, Bischöflicher Vikar für Seelsorge, auf Rumänisch, Deutsch und Ungarisch gefeiert. Der Chor der Wallfahrtsbasilika übernahm den Gesang.
In seiner Predigt sprach der Bischofsvikar davon, dass jedes Marienfest etwas über das Leben der Heiligen Jungfrau aussagt, gleichzeitig spricht unsere himmlische Mutter bei jedem Fest zu uns, gibt uns eine Botschaft, führt uns, will uns ihr Licht geben. – „Wir sind als Kinder Mariens hierher gekommen und fragen unsere Mutter, was sie uns weiterzugeben hat. Denn auch wir haben viele Fragen zum Leben. Wie sollen wir leben, damit unser Leben in Erfüllung geht? Aus dem heutigen Evangelium erfahren wir, dass Elisabeth sagte: «Selig bist du, Maria, denn du hast geglaubt.» Ich glaube, dass die erste Antwort unserer himmlischen Mutter darin besteht, dass wir unser Leben auf einem lebendigen Glauben an den lieben Gott aufbauen“ – betonte Pfr. Zsolt Szilvágyi.
Die Basilika Maria Radna steht noch immer mit offenen Türen für all jene bereit, die einige Augenblicke, Stunden oder Tage mit der Muttergottes verbringen möchten, für alle Pilger, die in den kommenden Monaten anlässlich der marianischen Festen am 8. September – Mariä Geburt – am 12. September – Mariä Namen, am 1. Oktober – zur Wallfahrt und Treffen der Priester, Ordensleuten, Angestellten und Laienmitarbeitern der Pfarreien und am 8. Oktober – zur Wallfahrt der ungarischen Gläubigen anreisen werden.
Pressestelle der Diözese Temeswar















