Am Mittwoch, dem 26. Juni 2024, um 16.30 Uhr fand der Besuch des Hochwürdigsten Herrn Lukijan Pantelić, Erzbischof und Metropolit von Buda, Administrator der Serbisch-Orthodoxen Eparchie von Temeswar bei Seiner Exzellenz Josef Csaba Pál, Diözesanbischof von Temeswar. Zusammen mit dem serbisch-orthodoxen Hierarchen besuchten das römisch-katholische Bischöfliche Ordinariat der Hochwürdige Herr Marinko Markov, Generalvikar der Serbisch-Orthodoxen Eparchie Temeswar, und der Hochwürdige Archidiakon Miodrag Iovanovici. Zusammen mit Seiner Exzellenz, dem gastgebenden Bischof Josef Csaba Pál, waren Domherr Zsolt Szilvágyi, Pastoralvikar, Domherr Nikola Lauš, Direktor der Bischöflichen Kanzlei und Ökonom, Domherr Gyula Dorin Filip, Dechant von Temeswar und Deta, anwesend.
Das Treffen fand in einer herzlichen und brüderlichen Atmosphäre statt, die von der Nähe und Fraternität geprägt ist, die die Beziehungen zwischen den beiden christlichen Bistümern kennzeichnen, deren Kathedralen seit fast drei Jahrhunderten gemeinsam ein Teil des ehrwürdigen Domplatzes in Temeswar und ein Herold des christlichen Glaubens sind.
Bei dieser Gelegenheit überreichte Erzbischof Lukijan eine Einladung Seiner Exzellenz Josef Csaba Pál zur Feier seines 40-jährigen Bischofsjubiläums, das Ende September dieses Jahres in der serbisch-orthodoxen Kathedrale in Temeswar begangen wird. Eingeladen wurden auch Seine Exzellenz Martin Roos, der emeritierte Bischof von Temeswar, und der Hochw. Domherr Nikola Lauš. Kürzlich lud Seine Exzellenz Martin Roos Erzbischof Lukijan zum 25-jährigen Bischofsjubiläum Seiner Exzellenz ein, das Ende August im Hohen Dom zum Hl. Georg, der römisch-katholischen Kathedrale St. Georg von Temeswar begangen wird.
Seine Exzellenz Josef Csaba Pál beglückwünschte zusammen mit den anwesenden Priestern Erzbischof Lukijan zu seiner Erhebung in den Rang eines Erzbischofs und Metropoliten von Buda, die kürzlich von der Heiligen Synode der Serbisch-Orthodoxen Kirche (Nr. 636-1/Sep. 481) in Anerkennung der Treue, des Eifers und der Bemühungen des Hyerachen Lukijan in seiner vier Jahrzehnte langen Arbeit im Weinberg des Herrn beschlossen wurde. Zu diesem Anlass überreichte Bischof Pál dem Ehrengast einen wunderschönen Blumenstrauß und ein herzliches Geschenk.
Das Gespräch drehte sich um die Weihe von drei Neupriestern in der Temeswarer Domkirche und um die Frage der Berufungen in den beiden Bistümern, um die Freude auf das gemeinsam gefeierte Osterfest im nächsten Jahr (am selben Datum), dem Jahr, in dem wir alle den 1700. Jahrestag des Konzils von Nizäa feiern, aber auch die gute praktische, brüderliche Zusammenarbeit mit den Nachfolgediözesen des alten Bistums Tschanad, in Szeged und in Temeswar.
Zum Abschluss des Besuchs erwies Erzbischof Lukijan seinen Gastgebern die Ehre, sich mit einigen Gedanken in das Goldene Buch der römisch-katholischen Diözese Temeswar einzutragen.

Pressestelle der Diözese Temeswar