Das Generalsekretariat der Bischofssynode hat am Freitag, den 7. Juli 2023, die Liste der Teilnehmer an der ersten Sitzung der 16. Generalversammlung der Bischofssynode (4.-29. Oktober 2023) vorgestellt, in der zum ersten Mal auch Personen aus verschiedenen Bereichen vertreten sind, die keine Bischöfe sind. Einige dieser Personen (die eine Minderheit darstellen und etwa 21 % der Teilnehmer ausmachen) wurden von den örtlichen Bischofskonferenzen empfohlen, andere wurden direkt vom Heiligen Vater Papst Franziskus ernannt. Dies ist der Fall bei Seiner Exzellenz Josef Csaba Pál, Diözesanbischof von Temeswar, der als „Membri di Nomina Pontificia“, d. h. als direkt vom Papst ernannte Mitglieder, an der Tagung teilnehmen wird.
Die katholische Kirche in Rumänien wird auf der ersten Sitzung der Synodenversammlung durch Seine Exzellenz Dr. Gergely Kovács, Erzbischof von Alba Iulia/ Karlsburg und Apostolischer Administrator „ad nutum Sanctae Sedis“ des Ordinariats für die armenischen Katholiken in Rumänien, in Gherla/ Armenierstadt, durch Seine Exzellenz Josef Csaba Pál, Diözesanbischof von Temeswar, durch Seine Exzellenz Cristian Dumitru Crișan, Weihbischof der Erzdiözese Făgăraș und Alba Iulia der Rumänen, der im Namen der Synode der mit Rom unierten griechisch-katholischen Kirche Rumäniens ernannt wurde, und Professor Klára Antonia Csiszár, die an der Katholischen Universität Linz, Österreich, lehrt.
Die Internationale Bischofskonferenz der Heiligen Cyrill und Methodius (CEICEM – Conferentia episcoporum internationalis Ss. Cyrilli et Metodii) wird durch ihren Vorsitzenden, Seine Exzellenz László Német SVD, Erzbischof und Metropolit von Belgrad, vertreten sein.
Sowohl die erste als auch die zweite Sitzung der Generalversammlung, die im Oktober 2024 unter dem Vorsitz von Papst Franziskus stattfinden wird, stehen unter einem einzigen übergreifenden Thema: „Für eine synodale Kirche: Gemeinschaft, Teilhabe und Mission“.Auf der Pressekonferenz im Vatikan am 7. Juli betonte Kardinal Mario Grech, Generalsekretär der Bischofssynode, dass die Delegierten so ausgewählt wurden, dass sie die verschiedenen Teile der Kirche repräsentieren. Die Vertreter aus den fünf Kontinenten wurden zu gleichen Teilen ausgewählt, und diejenigen, die keine Bischöfe sind, sind zur Hälfte Männer und zur Hälfte Frauen. Kardinal Grech wies auch darauf hin, dass die Delegierten der verschiedenen katholischen Ostkirchen sui juris anwesend sein werden, und es wurde versucht, Katholiken mit Behinderungen einzubeziehen.
Generalberichterstatter für die Arbeiten der beiden Sitzungen ist Kardinal Jean-Claude Hollerich S.I., Erzbischof von Luxemburg, und die Sondersekretäre sind der italienische Jesuitenpater Giacomo Costa S.I., Präsident der Kulturstiftung „San Fedele“ aus Mailand und nationaler geistlicher Begleiter der ACLI (Italienische Christliche Arbeitervereinigungen), sowie der italienische Priester Riccardo Battocchio, Rektor des Almo Collegio Capranica und Präsident der Italienischen Theologischen Vereinigung. Den Vorsitz der Informationskommission hat Paolo Ruffini, Präfekt der Abteilung für Kommunikation, inne. Sekretärin ist Seheila Leocádia Pires, Kommunikationsbeauftragte der katholischen Bischofskonferenz aus Mosambik.
Die vollständige Liste der Teilnehmer kann unter folgendem Link eingesehen werden: XVI. Ordentliche Generalversammlung der Bischofssynode – Liste der Teilnehmer (vatican.va)
Pressestelle der Diözese Temeswar
Text- und Bildquelle: www.vaticannews.va/hu, www.vaticannews.va/ro







