Am Samstag, dem 12. März, konnten wir an einem wunderbaren Einkehrtag mit dem Thema „Der Kreuzweg – Der Weg der Liebe“ in der Pfarrei Arad-Schega, teilnehmen. Dieser Tag half uns wenigstens einen kleinen Einblick in der Liebe Jesu für uns zu bekommen.
Das Programm begann mit einem Vortrag, gehalten von Pfr. Daniel Dumitru, Pfarrer in Temeswar II. Fabrikstadt, auf Rumänisch und von Schw. Erika-Maria Bukovics, marianische Schönstatt-Schwester, Jugendreferentin, auf Ungarisch. Nach dem Vortrag, konnten wir in Kleingruppen über unsere Gedanken und Gefühle über je zwei von den vierzehn Stationen des Kreuzwegs sprechen. Wir haben die entsprechenden Bibelstellen, für die jeweilige Station gelesen und besprachen das dort beschriebene und worüber wir/ ich Jesus danken, bzw. was ich von ihm verlangen will? Für mich, war dieser Moment einer der wichtigsten des gesammten Tages, da ich viel mehr verstehen konnte, warum der Kreuzweg auch der Weg der Liebe genannt wird.
Ebenfalls fand ich es sehr schön dass die Gebete, die wir im Rahmen der Kleingruppengespräche formuliert haben, während der darauffolgenden Kreuzwegandacht gebetet wurden. Am Nachmittag fanden kreative Tätigkeiten statt. Die Jugendlichen bastelten Symbole und Elementen, die sie am Kreuzweg Jesu begegneten: Kreuz, Peitsche, Dornenkrone, Veronikas Schweistuch mit dem Antlitz Jesus und andere, und legten diese vorm Altar.
Es folgten weitere zwei Beiträge: Pfr. Árpád Király, Seelsorger in Arad-Schega und Pfr. Piry Radulov, Seelsorger in Vinga erklärten den Jugendlichen auf Ungarisch und Rumänisch was das Sakrament der Buße und Rekonziliation bedeutet und haben allen Anwesenden die Möglichkeit zur Beichte angeboten.
Der Einkehrtag endete mit einer hl. Messe, zelebriert von Seiner Exzellenz Josef Csaba Pál, Bischof von Temeswar. Der Bischof machte uns aufmerksam auf das Gebot der Liebe, dass man auch die lieben soll, die uns hassen, genau wie es Jesus selber getan hat. Auch wenn wir keinen Feind haben, gibt es in unserem Leben etwas was wir nicht so leicht akzeptieren oder mögen und gerade dies können wir aus Liebe Jesus schenken, denn gerade solche Elementen können unsere „Feinde“ sein. Zum Beispiel, wenn ich viel zu lernen habe und ich am liebsten etwas anderes tun würde, dann, in dem Augenblick, ist dies mein „Feind“, d.h. das was ich aus Liebe für Jesus tun und nicht vernachläßigen sollte. Ich freute mich sehr, an diesem Einkehrtag teilzunehmen und mich, innerhalb der Fastenzeit eine Minute mein Atem zu halten und etwas bewusst für den Wohl meiner Seele zu tun.
Brigitta Csáki











