Am Sonntag Abend, dem 24. November 2019, wurde das Patrozinium der Innenstädtischen Pfarrkirche zu Temeswar I. Innere Stadt gefeiert. Die Existenz dieser Pfarrkirche innnerhalb der Festung Temeswar – jedoch mit einem anderen Schutzpatron – wurde schon 1333 urkundlich erwähnt. Alte Kirchen, mit verschiedene Weihefeste, sind im alten Stadtkern schon Jahrzehnte früher beurkundet. Nach der Befreiung Temeswars, im Jahre 1716, wurde die Pfarrei der Inneren Stadt wieder errichtet.
Die heutige Kirche wurde 1889 der Hl. Katharina von Alexandrien geweiht und ist die Nachfolgerin weiteren zwei, älteren Gotteshäuser, die auf einer mittelalterlichen Tradition zurückgreifen.
Anläßlich des 130. Kirchweihfestes zelebrierte – auf Einladung von Msgr. Johann Dirschl, Generalvikar des Bistums Temeswar, und innenstädtischen Stadtpfarrer – S.E. Josef Csaba Pál, Bischof von Temeswar, ein feierliches Pontifikalamt. Anwesend waren viele temeswarer Priester, aber auch Gläubigen, die alle Kirchenbänke füllten. In seiner Homilie, zittierte Pfr. Mates Dirschl, Pfarrer zu Neuarad, einige Stellen aus der Legenda Aurea der Hl. Katharina von Alexandrien. Demnach soll sie eine junge, schöne, jungfräuliche christliche Prinzessin gewesen sein, die ihren Glauben bis zum Tode verteidigte, so daß sie bis heute als eine der 14 Nothelfer verehrt wird. Nur die, die fest von ihrem Glauben überzeugt sind, können die anderen überzeugen. Katharina ist deswegen ein Beispiel bis in unserer gegenwart, auch für uns, heute – sagte Pfr. Mates Dirschl.
Der musikalische Rahmen des Gottesdienstes sicherte der Chor der Pfarrei, geleitet vom Organisten Denis Moldovan.






