Am Samstag, dem 8. Oktober, dem Fest der Jungfrau Maria, der Schutzpatronin Ungarns, füllte sich das geräumige Mittelschiff der Maria-Radna-Basilika wieder mit Pilgern. Diesmal kamen ungarische Gläubigen aus mehreren Pfarreien der Diözese Temeswar und aus Ungarn zum berühmtesten Marienheiligtum der Region. Auf Einladung Seiner Exzellenz Josef Csaba Pál, Bischof von Temeswar, wurde die Messe von Seiner Exzellenz Zsolt Marton, Bischof von Vác/Waitzen, in Konzelebration mit einer großen Gruppe von Priestern zelebriert.
In seiner Begrüßung hieß der Bischof von Temeswar alle Anwesenden willkommen und hob insbesondere die Anstrengungen der Pilger hervor, die zu Fuß und mit dem Fahrrad aus Makó und Szeged angereist waren.
Seine Exzellenz Zsolt Marton, Bischof von Waitzen, bedankte sich für die Grußworte und berichtete, dass er seit langem beabsichtigt habe, der Einladung des Bischofs von Temeswar zu folgen, um die Heilige Messe in Maria Radna zu feiern, aber die Pandemiesituation der letzten zwei Jahre habe ihn daran gehindert, zu diesem Heiligtum zu reisen. Zugleich ist ihm der Wallfahrtsort vertraut, da er die Basilika bereits zweimal besucht hat.
In seiner Predigt sagte der Hauptzelebrant: „Die Pilgerfahrt verwandelt uns, sie verändert uns. Ich betrachte es als ein Geschenk, dass ich vor ein paar Tagen zu einem der wichtigsten Wallfahrtsorte in unserer Diözese Waitzen, nach Máriabesnyő, gefahren bin. Diese Kirche wurde ebenfalls zur gleichen Zeit wie Maria Radna erbaut und hat den Rang einer Basilica minor, ebenso wie dieses Heiligtum. Ich kann also sagen, dass ich von Maria zu Maria gekommen bin. Unser schönstes Gebet zur Muttergottes ist das Ave Maria, der Gruß des Engels. Auf Lateinisch wird es ausgesprochen: Sancta Maria, mater Dei – Heilige Maria, Mutter Gottes. Wir Ungarn beten es ein wenig anders: Unsere Schutzpatronin, Jungfrau Maria, Mutter Gottes. Wir haben das Gefühl, dass wir eine engere Beziehung zur Jungfrau Maria haben, denn sie ist unsere Schutzpatronin“.
Am Ende der Messe überreichte Seine Exzellenz Josef Csaba Pál, Diözesanbischof, Seiner Exzellenz Zsolt Marton, Bischof von Waitzen, die St.-Gerhards-Medaille und dankte ihm für seine Anwesenheit und für die schönen und bedeutungsvollen Gedanken, die er in seiner Predigt zum Ausdruck brachte.
An diesem Festtag wurde die Orgel der Basilika von Frau Andreea Bodroghi, Kantorin in Maria-Radna, Herrn Géza Gábor Gáspár, Kantor aus Detta und Herrn Mihály Hajas aus Pecica gespielt.
Die Wallfahrt endete mit der Kreuzwegandacht, an den Stationen, hinter der Basilika. Die Heilige Messe wurde auf den Facebook-Seiten der Diözese Temeswar und der Basilika Maria Radna übertragen.
Pressestelle der Diözese Temeswar



















