Das wunderschöne Gemälde auf dem Hauptaltar der römisch-katholischen Kirche von Busiasch zeigt die Jungfrau Maria, die von Engeln umgeben ist und das Jesuskind auf ihren Armen trägt. Dieses Gemälde wurde auf dem Hauptaltar angebracht, weil die Kirche und die gesamte katholische Gemeinde dieser Stadt anlässlich des Festes des Heiligen Namens der Jungfrau Maria unter den Schutz der Jungfrau Maria gestellt wurde. In diesem Jahr markierten die Mitglieder der Pfarrgemeinde das Kirchweihfest ihres Gotteshauses am Sonntag, dem 4. September, mit einer feierlichen hl. Messe, die um 10.00 Uhr von Seiner Exzellenz, Diözesanbischof Josef Csaba Pál, zelebriert wurde.
Eugen Vodila, Seelsorger des Ortes begrüßt, der in seinem Grußwort betonte: „Die Gläubigen empfangen den Hirten der Diözese immer mit Freude, denn durch die Anwesenheit Seiner Exzellenz erhalten sie einen Impuls, trotz der Schwierigkeiten dieser Zeit vorwärts zu gehen“. Gleichzeitig begrüßte der Pfarrer auch die anwesenden Kinder und Jugendlichen in Trachten, von denen einige der orthodoxen Konfession angehören, die diesen Tag gemeinsam mit der römisch-katholischen Gemeinde feiern wollten. Einem der Koordinatoren zufolge begannen die Vorbereitungen der Kinder auf diese Veranstaltung im Juli. An der Eucharistiefeier nahmen der Abgeordnete Ovidiu Ganț, Abgeordneter des Demokratischen Forums der Deutschen aus Rumänien (FDGR) im rumänischen Parlament, Dr. Johann Fernbach, Vorsitzender des Demokratischen Forums der Deutschen aus dem Banat und Frau Eda-Ioana Kurz, Vorsitzende des Demokratischen Forums der Deutschen aus Busiasch teil, die diese Feier maßgeblich organisiert hat. Pfr. Josef Gander, ein Gastpriester aus der Schweiz, konzelebrierte bei der hl. Messe, da er extra aus der Schweiz fürs Fest angereist war. Der musikalische Teil der Messe wurde vom Kirchenchor gestaltet. An der Orgel spielte Róbert Bajkai-Fábián, Organist der St. Georgs-Kathedrale/ Domkirche in Temeswar.
In seiner Predigt ging der Diözesanbischof auf drei Punkte ein: Gott an die erste Stelle setzen, das Kreuz tragen und die Entscheidung, Gott zu folgen. – „Die Begegnung mit Christus ist wesentlich. Geliebte Brüder und Schwestern in Christus, die ihr heute hierher gekommen seid – und es war so schön – nun seid ihr durch die Stadt gekommen, mit Musik, mit Freude, in Tracht, dieses Fest ist durch eure Anwesenheit so schön geworden. Und dieses Fest lädt uns nicht nur an einem Tag ein, fröhlich und glücklich zu sein, sondern jeden Tag. Lasst uns Menschen sein, die ein würdiges Leben führen, die stolz darauf sind, dass sie zu Jesus Christus gehören und ihm in ihrem täglichen Leben folgen. Lasst uns heute um diese Gnade in dieser Kirche bitten“ – sagte der Diözesanbischof.
Am Ende der Heiligen Messe segnete Seine Exzellenz Josef Csaba Pál, den Kirchweihbaum, der aus einem schönen Zweig duftenden Rosmarein besteht. Danach führten Kinder und Jugendliche in schönen Trachten einen kurzen Tanz vor der Kirche auf, begleitet von der Band „Banater Musikanten“ aus Temeswar. Schließlich begaben sich die Anwesenden zu den beiden orthodoxen Kirchen, wo sie von Pfarrer Mircea Maier und Pfarrer Sergiu-Marian Zaharia empfangen wurden. Vor den beiden Kirchen erhielten alle Teilnehmer den Segen der orthodoxen Priester und die Seiner Exzellenz Josif Csaba Pál.
Dank der guten Zusammenarbeit und des Engagements der örtlichen Behörden und der Gemeinschaften der verschiedenen Konfessionen bei der Organisation wurde das Fest der römisch-katholischen Kirche in Busiasch zum Festtag der Stadt, wobei viele der anwesenden Gläubigen die Wiederbelebung dieser schönen Traditionen freudig begrüßten.
Pressestelle der Diözese Temeswar



















