Am Samstag, den 20. Januar dieses Jahres, organisierte das Bischöfliche Ordinariat ab 10:00 Uhr im Saal des Diözesanjugendzentrums in Temeswar ein Diözesantreffen für Katecheten, Religionslehrer und Priester, die in Schulen oder Pfarreien Religion unterrichten. Die Teilnehmer kamen aus allen drei Erzdekanaten der Diözese: mehrere Pfarreien und Schulen aus Temeswar, Arad und Reschitz, nämlich Petschka, Karansebesch, Slatina an der Temesch, Breștea, Lowrin, Groß-Sankt-Nikolaus, Karaschowa, Klokotitsch, Mailat, Tschakowa, Kischineu am Kreisch, Dorobanți, Neusimand, Alt-Beschenowa, Rekasch. An dem Treffen nahm auch Seine Exzellenz Diözesanbischof Josef Csaba Pál teil.
Begrüßt wurden die Anwesenden von Msgr. Johann Dirschl, Generalvikar und Diözesanschulinspektor, der das Programm des Treffens ankündigte: zwei Vorträge, eine Präsentation des Diözesanbischofs über den synodalen Pfad, Aktivitäten in kleinen Gruppen und das Mittagessen.
Zu Beginn stellten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kurz vor und nannten ihren Ort und ihr Tätigkeitsfeld.
„Ich bin dankbar, dass so viele von Euch heute zu diesem Treffen gekommen sind. Ich glaube, dass die Katechese von den Jüngsten bis zu den Ältesten sehr wichtig ist. Ich sehe Euch als leuchtende Punkte Christi, die die Schönheit des Heiles Christi weitergeben, als missionarische Punkte“ – so der Bischof in seinen einleitenden Worten.

Der erste Vortrag wurde von Frau Helena Costescu, Sekretärin der Landeskommission für Familienpastoral der Rumänischen Katholischen Bischofskonferenz, zum Thema Katechumenaler Weg zum Eheleben, einem Dokument, das vom Dikasterium für Familie, Laien und Leben veröffentlicht wurde, gehalten. „In der heutigen Präsentation werden wir Passagen aus dem Dokument herausgreifen und uns auf die vorkatechumenale Phase konzentrieren, die Phase, in der der Boden vorbereitet wird, auf dem die Samen der zukünftigen Berufung zum Eheleben aufgepfropft werden können. Die vorkatechumenale Phase beginnt in der Kindheit. Zusammengefasst sind die Ziele der Fernvorbereitung: Die Kinder dazu zu erziehen, sich selbst und die anderen zu schätzen, ihre eigene Würde zu kennen und die Würde der anderen zu respektieren; die Kinder in die christliche Anthropologie und die in der Taufe enthaltene Berufungsperspektive einzuführen, die zur Ehe oder zum geweihten Leben führen wird; die Heranwachsenden zur Affektivität und Sexualität im Hinblick auf die künftige Berufung zu einer großzügigen, ausschließlichen und treuen Liebe (sowohl in der Ehe als auch im Priestertum oder im geweihten Leben) zu erziehen; den Jugendlichen einen Weg des menschlichen und spirituellen Wachstums vorzuschlagen, um Unreife, Ängste und Widerstände zu überwinden und sich für Freundschafts- und Liebesbeziehungen zu öffnen, die nicht besitzergreifend oder narzisstisch, sondern frei, großzügig und treu sind“ – betonte Frau Costescu während des Vortrags.
Der zweite Vortrag wurde von Schw. M. Böbe Tari, marianische Schönstatt-Schwester, zum Thema „Erziehungsprogramm für das Familienleben“ (auf Ungarisch: Családi Életre Nevelés – CSÉN) gehalten: „Die theoretischen und praktischen Aktivitäten zielen darauf ab, die Erziehung von Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Der Kurs hat seinen Lehrplan auf christliche Werte aufgebaut. Durch die Entwicklung der Persönlichkeit, der sozialen Fähigkeiten, der Teambildung und der Entwicklung der Gemeinschaft hilft er den Teilnehmern, reife, emotional entwickelte, verantwortungsbewusste und entscheidungsfreudige Personen zu werden, die in der Lage sind, ihre Lebensberufung anzunehmen und ein ausgewogenes Familienleben zu führen“ – so Schwester Böbe. Die nächsten drei Teilnehmer an diesem Programm, Pfr. Zoltán Kocsik, Rektor der Piaristenkirche in Temeswar und Direktor des römisch-katholischen theologischen Gymnasiums „Gerhardinum“, Herr István Iakab, Lehrer dieser Schule und Frau Bella Rozália aus Petschka, teilten ihre Erfahrungen und ihr Wissen, das sie während dieses Kurses erworben haben.
Der Bischof schlug ferner vor, den Religionsunterricht in zwei Kategorien zu unterteilen: Katechese in den Schulen und Katechese in den Pfarreien. Gleichzeitig stellte der Diözesanbischof die vorgeschlagenen Katecheten vor, die für die Erzdekanate zuständig sind, und zwar im Gerhardinum-Lyzeum, wo der hochw. Herr Zoltán Kocsik tätig ist. Für die Schulkatechese im Erzdekanat an der Temesch sind Frau Gabriela Burman, sowie Schw. Renáta Miklós SND und Frau Kocsó Alexandra; im Erzdekanat an der Marosch zuständig ist Pfr. Lóránd Máthé, Pfarrer von Dorobanți und Frau Őze Kinga; im Erzdekanat Banater Bergland ist Pfr. Sima Mihai Milan, Pfarrer von Klokotitsch zuständig.
Für die Katechese in den Pfarreien des Erzdekanats an der Temesch wird Pfr. Lajos Máthé Pfarrer von Neusentesch vorgeschlagen, im Erzdekanat an der Marosch Pfr. Csaba Miklós, Pfarrer von Mailat, und für das Erzdekanat Banater Bergland Pfr. Sergiu Ștefan Ursache, Pfarrer von Slatina an der Temesch.
Im Hinblick auf die bisherigen Etappen des synodalen Pfades hatte Seine Exzellenz Josef Csaba Pál drei Fragen vorbereitet, die die 40 Teilnehmer in sechs Kleingruppen besprachen: Was müssen wir tun, damit alle an der missionarischen Aufgabe der Kirche teilhaben und Verantwortung übernehmen? Was können wir tun, damit die Familien ihren Glauben wirksam und authentisch zum Ausdruck bringen und weitergeben können? Was können wir tun, um den Laien zu helfen, ihr Charisma in unseren Gemeinschaften besser zu entdecken und zu leben?
Das Treffen endete mit einem Agape.
Pressestelle der Diözese Temeswar















