Am Samstag, den 29. August 2020, wurde im Hof der Pfarrei Temeswar IV Josefstadt „Ein Tag für Gott“ verbracht. Diese Veranstaltung wurde vollständig von den jungen Leuten der Pfarrei vorbereitet, unter der Leitung von Pfarrer Zsolt Szilvágyi und Kaplan Tiberiu Szabó. Zur Eröffnung des Tages begrüßte Sergiu Gălățanu alle Anwesenden, alle, die an diesem Tag interessiert waren, der Gott gewidmet war. Er erzählte von seinen ersten Erfahrungen bei Mladifest in Medjugorje, ein Fest an dem er aus Neugier und auch weil er darüber sensationelle Dinge hörte mal teilnahm. Denn… der heutige Mensch sucht oft das Sensationelle. Sergiu, einer der jungen Leute der Gemeinde, erzählte wie wichtig in seinem persönlichen Leben, das Gebet auf dem Berg Krijevat in Medjugorje ist. Tagsüber sang im Josefstädter Pfarrhof der „Laudate Dominum“ Jugendchor spezifische Mladifest-Lieder. Es wurden auch persöhnliche Erlebnisse darüber erzählt, was Medjugorje im Leben der Gläubigen bedeutet. Frau Maria Uzun erzählte, was dieser Ort der Ruhe für sie bedeutet und sagte: „Medjugorje hat sich zu einem der größten Gebetszentren der Welt entwickelt, ebenso wie andere Marien-Pilgerstätten.“ Sie sagte, dass sie die Freude hatte, sieben Mal dorthin gekommen zu sein, und vier Mal war sie mit ihrem kleinen Mädchen Ana Maria zusammen, „um ihren Glauben weiterzugeben und die Gnaden zu entdecken, die wir auf Fürsprache der Heiligen Jungfrau erhalten. Medjugorje ist auch der Ort, an dem ich mich beruhige und wiederfinde.“ Róbert Peter sprach darüber, dass er von seiner Großmutter, die eine sehr Gläubige Frau war, über diesen wunderbaren Ort gehört hatte und von diesem Moment an wirklich dorthin pilgern wollte. Er erzählte den Anwesenden, dass er in den fünf Jahren, in denen er dort ankam, sehr beeindruckt war von der großen Anzahl von Priestern, Gläubigen, die dort ankommen und gemeinsam beten. Mehrere junge Leute aus dem „Laudate Dominum“-Chor sagten auch, was sie in Medjugorje berührt hat und warum sie an diesen Ort zurückkehren wollen. Vor dem Mittagessen bereitete Pfarrer Zsolt Szilvágyi eine Katechese für die Anwesenden vor und erzählte ihnen von unserem kleinen Glauben, von unseren täglichen Ängsten, ausgehend von den Worten Jesu, der sagt: „Warum habt Ihr Angst?Warum akzeptierst du die Angst, die dein Leben blockiert? Jeder von uns hat Angst vor etwas: vor der Tatsache, dass wir keinen Arbeitsplatz haben werden, dass wir nicht genug geliebt werden… aber was ist die Grundlage unserer Ängste?“ In seiner Katechese betonte Pfarrer Zsolt: „Ich muss mich vor anderen öffnen, vor Gott. Wir brauchen eine Gemeinschaft, in der wir uns gut fühlen, Gefühle, Emotionen und Glauben teilen können.“ Das Nachmittagsprogramm begann mit dem Gebet des Heiligen Rosenkranzes, bei dem die Jugendlichen in Dekaden geteilt wurden und danach wurde die Heilige Messe von Sebastian Mirciov, Pfarrer von Vinga, in Konzelebration mehrerer Priester aus der Stadt gefeiert. Pfarrer Sebastian sprach in seiner Predigt über die Bedeutung des Glaubens und wie wir ihn authentischer leben können. Der Tag endete mit der Eucharistischen Anbetung, genauso wie am Wallfahrtsort Medjugorje.

Csaba Váncsa