Zwischen dem 5., 6. und 7. März d.J. finden in der Diözese Erzdekanatsitzungen statt. An allen drei Sitzungen mimmt auch Seine Exzellenz Josef Csaba Pál, Diözesanbischof, teil. Thema der Begegnungen wird „Die Beichte und die geistliche Begleitung“ sein. Der Vortrag wird von Pfr. Zsolt Szilvágyi, Pastoralvikar gehalten.
Am 5. März trafen sich die Priester des Erzdekanats an der Temesch in der römisch-katholischen Pfarrei Temeswar VII. Freidorf. Die Begegnung begann um 10.00 Uhr mit einer Heiligen Messe, die in der Pfarrkirche in rumänischer, ungarischer und deutscher Sprache von Domherr Adalbert Jäger, Dechant von Tschanad, Pfarrer zu Temeswar VI. Fratelia, zelebriert wurde. „Wir feiern diese Heilige Messe für die Priester und Gläubigen der drei Dekanate dieses Erzdekanats, aber auch für den Seelsorger und die Mitglieder der Pfarrgemeinde Freidorf“, so Pfr. Adalbert Jäger in seinen einleitenden Worten.
Im Zusammenhang mit dem in der Heiligen Messe gelesenen Evangeliumsabschnitt (Mt 18,21-35), sagte Domherr Dorin Gyula Filip, Dettaer und Temeswarer Dechant, Pfarrer von Tschakowa, in seiner Predigt: „Der Wunsch, zu vergeben, ist immer Teil einer christlichen Haltung. Wenn ich dem anderen vergebe, bin ich selbst von der Kränkung befreit, die mir der andere zugefügt hat. Vergebung bleibt immer ein ständiges Bemühen, eine ständige Herausforderung“.
In seinem Vortrag sprach Pfr. Zsolt Szilvágyi, Pastoralvikar, über die Konfrontation mit der Sünde, nämlich: Verleugnung und Ignoranz der Sünde, Aggression, Kompensation, Projektion und Skrupellosigkeit. „Im Neuen Testament ruft Jesus die Menschen zur Umkehr und zur Befreiung von der Sünde auf, auch wenn er in vielen Fällen als Freund der Sünder bezeichnet wurde. Für uns ist es offensichtlich, dass Gott uns das Sakrament der Versöhnung anbieten wollte. Die offensichtlichste Stelle befindet sich im Johannesevangelium: „Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er über sie und sprach zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert.“ (vgl. Joh 20, 21-23). Für uns ist es offensichtlich, dass wir im Dienst der Versöhnung stehen. Es ist oft ein schwieriger Dienst, wir treffen auf noch schwierigere Situationen, aber es ist eine Aufgabe, die wir an niemanden delegieren können. Es ist unsere Pflicht als Priester“, betonte der Sprecher, der mit der Geschichte der Beichte fortfuhr und mit pastoralen Aspekten abschloss.
Am Mittwoch, dem 6. März d.J. beherbergt die Pfarrei Arad-Schega die Sitzung des Erzdekanats an der Marosch. Das Programm beginnt um 10.00 Uhr. Die Priester des Erzdekanats Banater Bergland treffen sich am Donnerstag, dem 7. März in der Römisch-Katholischen Pfarrei Karansebesch und beginnen ihre Sitzung ebenfalls um 10.00 Uhr.
Pressestelle der Diözese Temeswar

















