Professionalität, Empathie, Glaube, Mitgefühl – es sind Konzepte, die jetzt dank der Menschen – die in dieser Zeit harte Prüfungen bestehen, jedoch jeden Tag arbeiten, ihre eigene und die Gesundheit ihrer Angehörigen riskieren, um ihren Mitmenschen zu helfen – immer mehr Inhalt gewinnen. Sie sind standhaft und erledigen ihre Arbeit mit Hingabe. Es gibt Menschen, die diese Mission auch in Zeiten ohne Epidemien übernommen haben und es sind auch diejenigen, die sie jetzt freiwillig übernehmen.
„Die guten Nachrichten sind keine Nachrichten. Gute Nachrichten werden fast nie gemeldet. Wenn wir schlechte Nachrichten hören, müssen wir uns fragen, ob uns auch gute Nachrichten erreicht hätten?“ Das Zitat stammt vom schwedischen Arzt Hans Rosling und enthält viel Wahrheit. Alle Zeugnisse und Interviews, die Teile dieser Serie sind, sind GUTE NACHRICHTEN. Ja, genauso, mit Großbuchstaben geschrieben. Und wir hoffen, sie werden viele erreichen.

„Im bleibt Gebet niemand ohne Hilfe“

Während der gegenwärtigen Pandemie gilt unsere größte Dankbarkeit denjenigen, die im Bereich der Gesundheits- und Sozialfürsorge tätig sind und trotz der Gefahr weiterhin in der Nähe des Krankenbettes arbeiten oder Menschen in Not helfen.
Da die meisten Mitarbeiter der Gesundheitseinheiten Rumäniens einen Vertraulichkeitsvertrag mit dem Arbeitgeber unterzeichnet haben, haben die Befragten weder ihre Identität, noch ihren Arbeitsplatzes genannt. Die hier dargestellten Daten und Fakten sind jedoch real. In den folgenden Zeilen erwähnen wir sie mit dem Namen, den sie zufällig auswählten.

N.M. ist Krakenpflegerin in einem Krankenhaus, am Gebiet unseres Bistums, und kümmert sich nur mit der Pflege der Patienten, die mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert sind.

– Wie üben Sie Ihren Beruf während der Pandemie aus?
– Am Arbeitsplatz bemühen wir uns die mit COVID 19 infizierten Patienten mit größtmöglichem Engagemant und Fachwissen zu pflegen.

– Wie erleben Sie seelisch diese schweren Tage?
– Diese Krankheit hat uns: Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger unerwartet getroffen. Wir kannten es bisher nicht, waren unvorbereitet, aber wir alle bemühen uns, das Leid zu überstehen und den Kampf gegen diesen unbekannten Feind zu gewinnen. Es ist schwer für uns, es ist schwer für die Kranken und auch für unsere Familien, aber wir beten ununterbrochen: sowohl bei der Ankunft am Arbeitsplatz, als auch am Ende jeder Schicht.

– Haben Sie noch Kraft, die Patienten, die Sie betreuen, zu ermutigen?
Wir schöpfen Kraft zu helfen aus unseren Beruf, den wir uns gewählt haben, um alle Patienten, die um unsere Hilfe bitten, mit Würde und Professionalität zu behandeln.

– Woraus schöpfen Sie Kraft, wenn Sie entmutigt sind?
Ich bin überzeugt, dass wir die größte Hilfe vom Guten Gott und Unserer Lieben Frau erhalten werden. Wir wissen genau, dass im Gebet niemand ohne Hilfe bleibt.

Welchen Feedback erhalten Sie von Ihren Mitmenschen?
Es ist schön zu wissen, dass wir respektiert, geschätzt und ermutigt werden den Kampf fortzusetzen, es bringt Heilung – so viel wir können.

– Das Pressebüro der Diözese Temeswar bedankt sich herzlichst für das Gespräch!