Am Heiligabend, Sonntag, den 24. Dezember, zelebrierte Seine Exzellenz Josef Csaba Pál, Bischof von Temeswar, die Heilige Messe in der Domkirche zum Hl. Georg, der römisch-katholischen Kathedrale in Temeswar. Konzelebranten waren Msgr. Johann Dirschl, Generalvikar, der hochw. Herr Nikola Lauš, Domkapitular und Kanzleidirektor, der hochw. Herr Zoltán Kocsik, Rektor der Piaristenkirche und Direktor des Gerhardinum-Lyzeums, Pfr. Augustin Bărbuț, Pfarrer zu Temeswar IX. Marienheim, sowie der emeritierte Pfr. József Hajdú. Musikalisch umrahmt wurde die Messe vom Chor „Exultate“ der Domkirche, unter der Leitung des Organisten Róbert Bajkai-Fábián. Im Kirchenschiff erklangen bekannte Weihnachtslieder und die Missa in G von Conrad Paul Wusching.
„In dieser Nacht stehen wir in unseren Herzen, aber auch physisch vor der Krippe, wo Jesus Christus auf uns wartet und sagt: „«Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken»“ – so der Diözesanbischof zu Beginn der hl. Messe, in seinen einleitenden Worten. Gleichzeitig begrüßte der Diözesanbischof P. Barnabas Knezević, Protosycellus, Sekretär der serbisch-orthodoxen Diözese von Buda und Protodiakon Miodrag Jovanović aus Temeswar, die im Auftrag Seiner Exzellenz, des serbisch-orthodoxen Bischofs Lukijan Pantelić von Buda und Administrator der serbisch-orthodoxen Diözese von Temeswar, gekommen waren.
Die Predigten in ungarischer, deutscher und rumänischer Sprache hielten der hochw. Herr Zoltán Kocsik, Rektor der Piaristenkirche, und die Diakone Ovidiu Virag aus Satu Iosif / Josefsalasch, Filiale der Gemeinde Tschakowa, und Branko Marian Duma aus Lupak.
Das Pontifikalamt am ersten Tag des Weihnachtsfestes, dem 25. Dezember, wurde von Seiner Exzellenz Josef Csaba Pál, Diözesanbischof, ab 11.00 Uhr in der Domkirche zu Hl. Georg, der römisch-katholischen Kathedrale von Temeswar gefeiert. Konzelebriert hat Domherr Nikola Lauš, Leiter der Diözesankanzlei. Die Diakone Ovidiu Virag und Branko Marian Duma waren enenfalls anwesend. Wie am Heiligabend füllten die Gläubigen auch bei dieser Heiligen Messe die Kirchenbänke der Domkirche.
Der Diözesanbischof von Temeswar verkündete in seiner Predigt die Botschaft des Hochfestes der Geburt Christi: „Im heutigen Evangelium lesen wir, dass das Wort unter uns gekommen ist. Dieses kleine Kind ist das Wort Gottes. Gott hat sich durch ihn geäußert. Das Wort ist Fleisch geworden. Es ist die Botschaft Gottes an uns. Er will einer von uns sein. Möge sein Wort Fleisch werden, möge es in uns verwirklicht werden. Es ist gut daran zu denken, jeder von uns kann sich die Frage stellen: wann hat eine Veränderung in meinem Herzen, durch das Hören von Gottes Wort stattgefunden? Gott ist Mensch geworden, um uns zu zeigen, wie der Mensch sein soll, wie der Mensch von dem gedacht wurde, der ihn geschaffen hat. Ich habe auch in Evangelium gelesen, dass dieses Wort «wahres Licht, das jeden Menschen erleuchtet» ist. Und die Heilige Schrift sagt weiter, «das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst». Und doch verbreitete es sich über die ganze Welt. Das sind die Werke Gottes, der uns auch die Hoffnung gibt. Und dieses Licht verwandelt uns auch: «Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben». Es ist gut, sich dessen bewusst zu sein. Er heilt uns, befreit uns von unserer Selbstbezogenheit und hilft uns, für andere zu leben. Er möchte, dass wir jeden Tag Weihnachten feiern.
Musikalisch umrahmt wurde die Messe vom Chor und -orchester unter der musikalischen Leitung von Prof. Dr. Walter Kindl, der die Missa in C-Dur KW 317, die sogenannte Krönungsmesse von W.A. Mozart aufführte.
Die Heilige Messe wurde live auf dem Youtube-Kanal der Diözese Temeswar / Timișoara gestreamt, wo Sie sie auch später ansehen können.

Pressestelle der Diözese Temeswar