Vom 28. bis 30. März erlebte die Pfarrgemeinde Karansebesch während der Tage der Mission Momente der Gnade und geistlichen Stärkung, um sich auf das Fest der Auferstehung des Herrn vorzubereiten. Diese Tage der Besinnung und des Gebetes, die mit Hilfe von Pater Franciscus Lăcătuș vorbereitet wurden, waren ein voller Erfolg. Pater Francisc Lăcătuș, ist Leiter des Don Orione Zentrums in Groß-Wardein und bot den Gläubigen durch seine Predigten, Meditationen und Gespräche eine wunderbare Gelegenheit, ihren Glauben zu erneuern und ihre Liebe zu Gott und dem Nächsten in diesem heiligen Jahr des Jubiläums der Hoffnung zu vertiefen.
Das Thema der Missionen in der Fastenzeit lautete: „Nun aber bleiben diese drei: Glaube, Hoffnung und Liebe.“ (1 Kor 13,13).
Freitag: Kreuzweg und Heilige Messe
Die Tage der vorösterlichen Volksmission begann mit der Feier des Kreuzweges unter der Leitung von Pater Francisc Lăcătușu, gefolgt von der Heiligen Messe. In seiner Predigt, in der er von der Perikope des Markus-Evangeliums (Mk 12,28b-34) ausging, betonte Pater Francisc die Bedeutung eines echten Glaubens, der auf der Liebe zu Gott und zum Nächsten beruht. Als Symbol dieses lebendigen Glaubens entzündete Schwester Lidia von der franziskanischen Gemeinschaft von Karansebesch eine Kerze und erinnerte uns an das Licht, das wir in der Taufe empfangen haben – den Samen des Glaubens, der täglich genährt werden muss. Wir sind aufgerufen, eine lebendige, leuchtende Flamme in der Dunkelheit der heutigen Welt zu sein.
Samstag: Katechese für Jugendliche und Heilige Messe
Der zweite Tag war vor allem den Jugendlichen aus der Pfarrei Karansebesch, aber auch aus den Pfarreien Fatschet, Lugosch und Slatina-Timiș gewidmet, die in Begleitung ihrer Seelsorger kamen: Pfr. Sergiu Ursache und Kaplan Francisc Lisi. Während der Katechese beschäftigten sie sich mit dem Thema Liebe, inspiriert durch den Brief des Apostels Paulus an die Korinther (1 Kor 13,1-13). Konkrete Aspekte der Liebe in der Familie, in der Schule, an der Universität und in der Gesellschaft wurden analysiert, wobei jeder Jugendliche auf einen kleinen herzförmigen Zettel schrieb, was konkrete Liebe für ihn in seiner Gemeinschaft bedeutet. Diese Zeugnisse wurden dann zum Altar gebracht, um ihre Gedanken und Anliegen vorzutragen. Die Heilige Messe setzte dieses Thema fort, und in seiner Predigt sprach Pater Francisc Lăcătuș die Bedeutung der Liebe und der Nächstenliebe hervor. Der Redner erinnerte daran, dass wahre Nächstenliebe Mitgefühl und Akzeptanz impliziert, ohne andere zu verurteilen, so wie der Pharisäer im Evangelium (Lk 18,9-14) den sündigen Zöllner verurteilte. Wir sind aufgerufen, in Liebe und Einheit zu wachsen und die Gegenwart Jesu in den Menschen um uns herum zu erkennen. Am Abend verbrachten die Jugendlichen eine Zeit der Brüderlichkeit mit den anwesenden Priestern, um die Bande der Gemeinschaft und Freundschaft zu stärken.
Sonntag: Barmherziger Vater und Hoffnung auf Gott
Am letzten Tag der Mission sprach Pater Francisc Lăcătuș bei der Predigt, im Rahmen der hl. Messe über die unendliche Barmherzigkeit des himmlischen Vaters. Er bezog sich auf das Gleichnis vom verlorenen Sohn (Lk 15, 1-3.11-32) und erinnerte uns daran, dass Gott immer mit offenen Armen auf uns wartet, egal wie oft wir auf dem Weg des Glaubens gewandert sind. Wir sollten keine Angst vor ihm haben, sondern auf seine Liebe vertrauen und unsere Hoffnung und unseren Glauben in seine Hände legen. Als Symbol für diese spirituelle Verpflichtung wurde das Logo des Jahres der Hoffnung, dem Thema des Jubiläumsjahres 2025, von einer Familie aus der Gemeinde zum Altar gebracht.
Während dieser Tage war auch Pfr. Ionuc Hojda, Seelsorger von Moldova Nouă, unter den Gläubigen von Karansebesch zu begegnen und spendete das Sakrament der Beichte.
Dechant Marin Matieș, Pfarrer in Karanasebesch, dankte Gott und all jenen, die diese gesegneten Tage möglich gemacht haben, für eine fruchtbare Vorbereitung während der Fastenzeit, um heiliges Öl in die Kerzen unseres Glaubens zu füllen.
Möge der liebe Gott uns helfen, mit Christus „aufzustehen“, gestärkt in Glaube, Hoffnung und Liebe!
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