„Puwa, was hemmar hoint?“ – „Kirwai!“ – Endlich war es wieder so weit in Hellburg/Șiria: Die römisch-katholische Gemeinde Heiliger Johannes Nepomuk konnte nach zweijähriger Pause am 14. Mai wieder ihre Kirchweih feiern. Die tatkräftige kleine Gemeinde, der es in den letzten Jahren mit Eigenmitteln und der Unterstützung der Heimatortgemeinschaft, der politischen Gemeinde und des Kreisrats Arad gelang, ihre katholische Kirche vollständig zu renovieren, war also mit Feuer und Flamme dabei. Aber keineswegs allein: Neun Paare aus Hellburg, 14 aus Neuarad und acht aus Sanktanna zogen, begleitet von der Blaskapelle „Nădlăceanca“, durch die Ortschaft bis zur Pfarrkirche, wo sie von Pfarrer Daniel Lunic (Hellburg und Ghioroc) und seinen Gästen Andreas Reinholz (Radna), János Ciuraru (Pankota, Sanktanna und Galscha) und
Pavel Orb (griechisch-katholischer Pfarrer in Hellburg) zum Festgottesdienst mit gut gefüllten Kirchenbänken empfangen wurden.
Durch den Nachmittag ging es dann gut verköstigt von Tanz zu Tanz. Als Organisatorinnen standen hinter dem Vergnügen wie immer Ana Benghia, Rosa Molnar und Rosa Mahler als engagierte Mitglieder der Gemeinde.
„Ich bin so froh, dass die Kirchweih in Hellburg nun wieder zu einer festen Institution geworden ist und von allen Seiten so tatkräftig unterstützt wird“, sagt Ana Benghia im Gespräch und dankt für die substanzielle finanzielle Unterstützung durch das Bürgermeisteramt und das Engagement der befreundeten Tanzgruppen – insbesondere der Jugendorganisation „Banat JA“, die die Hellburger Tanzgruppe seit Jahren in allen Belangen berät und unterstützt.
Richtig festlich war die Stimmung, und umfassend das positive Echo auch in den sozialen Netzwerken und den Online-Medien.
Martin Schwägerl
Erschienen in: Banater Zeitung, Wochenblatt für Temesch, Arad und das Banater Bergland, Temeswar, 30. Jahrgang/Nr. 1469, Mittwoch, 25. Mai 2022, S. II.
Foto: Banat JA, Arad









