„Lasst uns nicht diejenigen sein, die aufgeben“ – Der Satz, den Pf. Novița Drăghia, Pfarrer von Breștea und Morawitz, beim Treffen Seiner Exzellenz Josef Csaba Pál, Diözesanbischof, mit Gruppenleitern in Tschakowa sprach, könnte das Motto aller vier Treffen mit Gruppenleitern aus den Pfarreien sein, die am 24., 25., 27. und 28. Februar dieses Jahres stattgefunden haben. Pf. Andreas Reinholz, Pfarrer von Radna, Pf. Dorin Gyula Filip, Pfarrer von Tschakowa, Pf. Cristinel Balan, Pfarrer von Lowrin und Pf. Alin Irimiciuc, Pfarrer von Deutsch-Bogschan, begrüßten herzlich ihre Mitbrüder im Priesteramt und die Vertreter der Gruppen und Gemeinschaften aus den Pfarreien Giorok, Lippa, Breștea, Otelec, Detta, Hatzfeld, Billed, Perjamosch und Gataja, sowie aus deren Filialen. Sie alle sind multiethnische Gemeinden, in denen Gläubige rumänischer, ungarischer, deutscher, bulgarischer und slowakischer Nationalität gemeinsam beten und ihren Kindern, neben dem von ihren Vorfahren geerbten römisch-katholischen Glauben, auch die Liebe zu ihrer Muttersprache, ihrer Kultur und ihren Traditionen weitergeben.
An diesen Treffen nahmen die Leiter verschiedener Gruppen teil, wie z.B.: Kirchenräte, Kirchenchöre, Rosenkranzgruppen, Kolpingfamilienverbände, Caritasverbände, Ministranten, Akolythen, Vorbeter, Gläubige, die verschiedene von der römisch-katholischen Diözese organisierte Ausbildungskurse absolviert haben. Pf. Zsolt Szilvágyi, Pastoralvikar, Pf. Augustin Bărbuț OCarm, Pfarrer der Pfarrei Temeswar IX., stellvertretender Ökonom des Bischöflichen Ordinariats, waren ebenfalls anwesend, sowie, aus den eingeladenen Pfarreien, Pf. Lunic Daniel, Pfarrer der Pfarrei Giorok, Pf. Ion Cădărean, Pfarrer von Lippa, Pf. Novița Drăghia, Pfarrrer von Breștea und Morawitz, Pf.  József Heinrich, Pfarrer von Otelec, Pf. Attila Lokodi, Pfarrer von Detta, Pf. Daniel Pozsonyi, Pfarrer von Hatzfeld, Pf. Bonaventura Dumea, Pfarrer von Biled, Pf. Attila Kozovits, Pfarrer von Perjamosch, Pf. Rudolf Constantin Cocriș, Pfarrer von Gataja, Pf. György Kóbor, Direktor der Caritas Tschakowa, Pfarrer emeritus.
Am zahlreichsten sind zweifellos die Rosenkranzgruppen, in denen neben den älteren Damen auch junge Menschen ihren Platz finden, ein Zeichen dafür, dass die Verehrung der Heiligen Jungfrau Maria und das Vertrauen an die Kraft des Gebets in den Gemeinden der Diözese noch sehr stark sind. Neben dem Religionsunterricht kommt die Erziehung der Kinder im christlichen Geist auch in Aktivitäten zum Ausdruck, die sowohl in den Schulen als auch in den Kirchen und in den Ministrantengruppen organisiert und von Lehrkräften und engagierten jungen Menschen sorgfältig koordiniert werden. Ein weiteres tägliches Anliegen ist die Pflege der älteren und kranken Mitglieder der Gemeinschaft. „In der Gemeinschaft zu sein bedeutet, dass niemand ausgeschlossen und vergessen wird. Das Wichtigste sind die Menschen“ – betonte der Diözesanbischof bei diesen Treffen mehrfach und ermutigte gleichzeitig die Gläubigen, die aufgrund der Überalterung der Gemeinde und der immer geringer werdenden Zahl der Kirchenbesucher vor Schwierigkeiten stehen: “Gott schaut nicht auf die Zahl der Gläubigen, sondern auf ihre Seelen. Bislang haben wir bereits etwa 300 Menschen getroffen und aus diesen Begegnungen haben wir viel Hoffnung geschöpft. Lasst uns nach dem suchen, was uns hilft, im Glauben zu wachsen“.
Die anwesenden Priester drückten ihre Dankbarkeit und Wertschätzung für die harte Arbeit, die Treue und das Engagement der Mitarbeiter aus den Pfarreien und Filialen aus und betonten die Bedeutung dieser Treffen „unter Pfarreien“, bei denen die Anwesenden ihre Erfahrungen und bewährten Praktiken, Momente der Freude und die Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind, austauschen können, was eine Quelle der Kraft und Hoffnung sein kann, so dass, wie Pf. Drăghia sagte, „wir nicht aufgeben“.
Die Treffen mit den Gruppenleitern aus verschiedenen Pfarreien werden in den kommenden Monaten fortgesetzt. Im März sind zum Beispiel Treffen in den Pfarreien Winga und Reschitz I. geplant.

Pressestelle der Diözese Temeswar