Wie die Facebook-Seite und die Website der römisch-katholischen Diözese Temeswar bereits mitgeteilt haben, findet in der Stadt an der Bega vom 16. bis 18. November das jährliche internationale Treffen der Mitglieder des Netzwerks „Miteinander für Europa“ statt, das unter dem Motto steht: AUFGERUFEN ZUR EINHEIT – ZUSAMMEN IN TEMESWAR. Der größte Teil der Veranstaltung findet im Hotel Timișoara statt. Am Donnerstag, den 16. November, versammelten sich mehr als 200 Teilnehmer und Delegierte aus ganz Europa im Experience Room des Hotels zur feierlichen Eröffnung, darunter Frau Margaret Karram, Präsidentin der Fokolar-Bewegung, Prof. Philip McDonagh, Direktor des Centre for Religion, Human Values and International Relations an der Dublin City University, Radoslaw Zmitrowicz, Weihbischof von Kamyanets-Podilskyi, Ukraine, Dr. Kostas Mygdalis, Berater der Interparlamentarischen Versammlung für Orthodoxie (I.A.O.), Christian Krause, evangelischer Bischof, Seine Exzellenz Josef Csaba Pál, Diözesanbischof von Temeswar, Gastgeber der Veranstaltung.
Die Moderation übernahmen Frau Maria Wienken aus Deutschland, eine der Leiterinnen von Miteinander für Europa, und Herr Matthias Bühlmann, Mitglied der Vineyard-Bewegung aus der Schweiz, der betonte: „Das Motto dieser Veranstaltung, Zur Einheit berufen, ist sehr aktuell, gerade jetzt, in diesen schwierigen Zeiten, auch für die Kirchen. Wir sind alle zur Einheit berufen. Wir haben uns heute hier aus 29 Ländern von Norwegen über Portugal bis Griechenland versammelt, insgesamt 220 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.“
Das Treffen begann mit einem musikalischen Moment des Jugendchors Harmonia Christi unter der Leitung von Herrn Iustin Călin, der den gesamten musikalischen Rahmen des Treffens gestaltete.
Das Programm wurde mit einer Begrüßungsansprache von Herrn Gerhard Proß fortgesetzt, der seit dem Jahr 2000 Leiter des „Treffens der Verantwortlichen“ in Deutschland, Mitinitiator des Netzwerks „Miteinander für Europa“ und seither Mitglied dieser Organisation ist.
Seine Exzellenz Josef Csaba Pál, Diözesanbischof, sagte in seinem Grußwort: „Liebe Gäste, wir haben Sie mit großer Freude erwartet und freuen uns, dass wir in diesen Tagen, heute, morgen und übermorgen, in Gott zusammen sein können. Es ist noch nicht lange her, dass ich aus Rom zurückgekehrt bin, wo ich an der Synode teilgenommen habe und wo wir vier Wochen lang gestärkt durch den Heiligen Geist gehört haben, was Gott uns durch sein Wort und durch andere mitteilen will. So wollen wir jetzt in Temeswar im Heiligen Geist und in der Einheit sein.“
Es folgten kurze Berichte über Aktivitäten in Portugal, Frankreich, Italien, Österreich, Osteuropa und das Projekt DialogUE.
In seiner Begrüßungsrede betonte Herr Simion Giurca, Leiter des Vereins zur Förderung Temeswars: „Unsere Stadt ist eine kosmopolitische Stadt, eine offene Stadt, in der jeder, der hierher kommt, willkommen ist. Wir haben derzeit 22 Minderheiten in Temeswar, die gleichberechtigte Bürger von Temeswar sind. Die Temeswarer sind offene Menschen, gastfreundliche Gastgeber, Menschen, die diese Stadt zu einem offenen und einladenden Ort gemacht haben.
Es folgte ein Moment der Jugend, als die Jugendlichen in schönen Trachten einige der in der Stadt und im Banat lebenden ethnischen Gruppen vorstellten: Rumänen, Deutsche, Ungarn, Kroaten, Bulgaren, Slowaken.
Vier der Organisatoren des Ökumenischen Jugendfestivals im Mai diesen Jahres sprachen über ihre Erfahrungen und Eindrücke. Auch der evangelische Pfarrer Walter Kriechbaum, Sekretär des CVJM (Christlicher Verein Junger Menschen) in München, nahm das Wort.
Das Treffen endete mit einem Vortrag über die Geschichte der Stadt von Pfr. Zsolt Szilvágyi, Pastoralvikar, der unter Bezugnahme auf das diesjährige Motto der Kulturhauptstadt betonte: „Das Motto der Europäischen Kulturhauptstadt lautet: ‚Erleuchte die Stadt durch dich‘. Von welcher Art von Licht sprechen wir? Wir sprechen von den Werten, die der Stadt Temeswar und der Region Banat wichtig sind: das Licht des Glaubens, das Licht der Ökumene und das Licht des Mutes, etwas zu bewegen.“
Das Tagesprogramm endete mit dem „Vater unser“-Gebet.
Pressestelle der Diözese Temeswar















