Vom 7. bis 11. August hatte eine Familuen-Gruppe der Pfarrei Dorobanți die Gelegenheit, eine Pilgerreise nach Schönstatt in Deutschland zu unternehmen, über die sie einen kurzen Bericht verfasste.
„Wir fuhren frühmorgens nach Budapest, von dort aus nahmen wir ein Flugzeug nach Köln und dann den Zug. Wir kamen am Nachmittag in Schönstatt an. Wir wohnten im Haus der Marienbrüder, benannt nach dem Berg Tabor. Wir spazierten durch den Wald und waren vom ersten Tag an von der Schönheit des Ortes beeindruckt. Am Abend feierte Pfr. Péter Szabó die Heilige Messe in der kleinen Kapelle.
Am Morgen des 8. August gingen wir hinunter ins Tal und Schwester M. Böbe Tari erzählte uns von der Geschichte der Kapelle und wie die Schönstatt-Bewegung entstanden ist, wie die Gottesmutter begann, die Schüler durch Pater Kentenich zu starken, freien Priestern zu erziehen. Wir besuchten die Schule, in der Pater Kentenich damals unterrichtete, hatten die Möglichkeit, in der Kapelle zu beten und an der Heiligen Messe teilzunehmen. Es war schön zu sehen, wie Jung und Alt im Krug Briefe an die Gottesmutter schrieben mit dem Motto der Schönstatt-Bewegung „Nichts ohne Dich, nichts ohne uns“, d.h. wir machen alles zusammen mit der Gottesmutter und sie macht alles durch uns.
Am Nachmittag besuchten wir die Wallfahrtskirche, während unsere Kinder auf dem für sie errichteten Spielplatz spielten.
Am nächsten Tag stiegen wir auf den Hügel der Schwestern, wo wir die Kirche der Allerheiligsten Dreifaltigkeit besuchten, in der sich das Grab von P. Kentenich befindet.
Wir besichtigten auch das Haus, in dem er die letzten drei Jahre seines Lebens verbrachte. Ich war beeindruckt, wie klein und einfach sein Zimmer war, wie einfach er lebte. Am Nachmittag besuchten wir eine Ausstellung, in der wir die Länder sehen konnten, in denen die Schwestern als Missionare arbeiten, und einen Eindruck von der Kultur dieser Länder bekamen. Danach gingen wir zum Haus von Pater Kentenich, wo wir mehr über sein Leben erfuhren.
Am Donnerstag, nach der Morgenmesse, machten wir eine Schifffahrt auf dem Rhein nach Koblenz und dann eine Seilbahnfahrt zur Festung Ehrenbreitstein, ein wunderbares Erlebnis für unsere Kinder.
Am Freitagmorgen beendeten wir die Pilgerreise mit einer Heiligen Messe in der Tabor-Kapelle. Am späten Abend kamen wir müde, aber dankbar und mit vielen Erlebnissen im Herzen wieder zu Hause in Dorobanți an und hatten auch die Heilige Jungfrau Maria, die Dreimal Wunderbare Mutter und triumphierende Königin von Schönstatt, zu unserem Schutz dabei.
Wir sind dankbar, dass wir dieses Heiligtum besuchen durften.

Gruppe von Familien aus Dorobanți

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