Hundert Jahre seit der Geburt von Papst Johannes Paul II. werden am Montag, dem 18. Mai, begangen. Das Oberhaupt der Römisch-Katholischen Kirche, das 1920 in Wadowice, Polen, das Licht der Welt erblickte und als 264. Pontifex zwischen 1978 und 2005, als er in der Vatikanstadt verstarb, unterwegs war, wird durch einen Sonderbriefumschlag und einen philatelistischen Sonderstempel in Reschitza/Reșița geehrt. Dazu trugen das Demokratische Forum der Banater Berglanddeutschen (DFBB) und der Kultur- und Erwachsenenbildungsverein „Deutsche Vortragsreihe Reschitza“ bei. „Ich hatte das Glück, einer der 200.000 Beteiligten an der Heiligen Messe, die Papst Johannes Paul II im Izvor-Park in Bukarest am 9. Mai 1999 zelebriert hat, zu sein. Freude und Segen verspürte ich dort, ganz andere Gefühle, als wenn man sich die TV- und Radiosendungen mit der LiveÜbertragung angeschaut/angehört hätte“, sagt der Initiator des Projekts und DFBB-Vorsitzende, Erwin Josef Țigla. Papst Johannes Paul II. hatte damals als erster Pontifex Rumänien besucht. Der Sonderbriefumschlag, der am Montag im Postamt Nr. 1 in Reschitza erhältlich sein wird, ist mit Fotografien verziert, die Erwin Josef Țigla im polnischen Wadowice, wo er den Geburts- und Taufort des Papstes besucht hat, aufgenommen hat. Alle Briefe, die am 18. Mai das Reschitzaer Postamt Nr. 1 verlassen werden, sind mit einem Sonderstempel versehen. Der Stempel wurde von der Landespostverwaltung Poșta Română/ Rumänische Post durch den Rumänischen Philatelie-Verband und den Verein der Philatelisten aus dem Kreis Karasch-Severin genehmigt.

Text: Raluca Nelepcu
Foto: DigiFM, Erwin Josef Țigla
(Erschienen in: Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien, 28. Jahrgang/Nr. 6845 Bukarest, Samstag, 16. Mai 2020, S. 5.)