Der Heilige Vater Papst Franziskus hat Msgr. Gregor (Gergely) Kovács zum Erzbischof der Römisch-Katholischen Erzdiözese Karlsburg/ Alba Iulia ernannt. Zugleich akzeptierte er den Rücktritt aus dem pastoralen Amte Seiner Exzellenz Georg (György) Jakubinyi, bisheriger Erzbischof der Erzdiözese Karlsburg/ Alba Iulia und Seiner Exzellenz Josef (József) Tamás, Weihbischof der selben Erzdiözese.
Die Nachricht wurde heute, den 24. Dezember 2019, vom Heiligen Stuhl veröffentlicht. Aus dem Wille des Papstes Franziskus bleibt Msgt. Georg Jakubinyi an der Leitung der Römisch-Katholischen Erzdiözese als Apostolischer Administrator bis zur Amtseinführung des neuen Erzbischofs.
Msgr. Gregor Kovács wurde am 21. Juli 1968 in Sekler Neumarkt/ Târgu Secuiesc (Kreis Covasna), Erzbistum Karlsburg geboren. Studierte Theologie an das Römisch-Katholische Theologische Institut von Karlsburg bis 1990 und an der Päpstlichen Universität Gregoriana bis 1992. Wurde zum Priester für die Erzdiözese Karlsburg am 3. Juli 1993, durch S. E. Msgr. Ludwig (Lajos) Bálint geweiht. Setzte seine Studien in Rom fort, wo er 1994 die Lizenz in Kirchenrecht, an der Päpstlichen Universität von Lateran erhalten hat und wo er 1996 auch promovierte. Wurde zum Pfarrvikar (Kaplan) in Neumarkt/ Târgu Mureș ernannt und ab 1997 trat er im Dienste des Heiligen Stuhls, bzw. arbeitete im Rahmen des Päpstlichen Kulturrates. Ab 2000 wurde er zum Päpstlichen Kaplan und ab 2007 zum Direktor im selben päpstlichen Rat ernannt. Arbeitete in Rom, im Laufe der Zeit, auch mit der Kleruskongregation und mit dem Kirchengericht Rota Romana und erfüllte auch den Dienst des Postulators für den Seligsprechungsprozess des Diener Gottes Márton Áron.
Datum und Ort der Bischofskonsekration von Msgr. Gregor Kovács werden in der nahen Zukunft festgelegt und mitgeteilt.
Die Römisch-Katholische Erzdiözese Alba Iulia/ Karlsburg beträgt eine Fläche von 58.234 km2 und zählt 335.500 römisch-katholischen Gläubigen aus einer Gesammtbevölkerung von 3.590.500 Einwohner. Sie zählt 253 Pfarreien, mit 299 Diözesanpriester und 44 Seminaristen, im eigenen Priesterseminar, 132 Ordensleute (51 Ordensmänner und 81 Ordensfrauen).
Pfr. Francisc Ungureanu
Generalsekretär der Rumänischen Bischofskonferenz

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Msgr. Gregor Kovács wurde am 21. Juli 1968 in Sekler Neumarkt/ Târgu Secuiesc (Kreis Covasna), Erzbistum Karlsburg geboren, wo er auch das Lyzeum 1987 absolvierte. Studierte Theologie an das Römisch-Katholische Theologische Institut von Karlsburg bis 1990 und an der Päpstlichen Universität Gregoriana bis 1996, wo er 1992 sein Bakkalaureat in Theologie erhalten hat. Wurde am 3. Juli 1993 in Sekler Neumarkt/ Târgu Secuiesc von Seiner Exzellenz Msgr. Ludwig (Lajos) Bálint zum Priester geweiht und in der selben Erzdiözese inkardiniert. Erhiehlt 1994 die Lizenz in Kirchenrecht an die Päpstliche Universität von Lateran und promovierte 1996.
Im Laufe seines 26-jährigen Priesterdienstes übe er mehrere Amter aus und übernahm mehrere Verantwortungen. Ab 1996 diente er als Pfarrvikar in Neumarkt/ Târgu Mureș. Ab 1997 befindet er sich im Dienste des Heiligen Stuhls und aktiviert im Rahmen des Päpstlichen Kulturrates, wo er die Verantwortung für die deutschsprachige Sektion und für Mittel- und Osteuropa trug. Zugleich war er auch Redakteur der Zeitschrift Cultura e Fede. Am 24. Juli 2000 wurde er zum Päpstlichen Kaplan vom Hl. Vater Papst Johannes Paul II ernannt und ab 2007 aktiviert er als Direktor im Rahmen des selben Rates. Arbeitete in Rom, im Laufe der Zeit, auch mit der deutschsprachigen Sektion der Kleruskongregation und mit dem Kirchengericht Rota Romana.
Msgr. Gregor Kovács spriecht fließend Ungarisch, Rumänisch, Italienisch und Deutsch.