Mit diesem Gedanken began die römisch-katholische Pfarrgemeinde von Temeswar II Fabrikstadt den speziellen Weg der Adventszeit. Pfarrer Daniel DUMITRU, zusammen mit Kaplan Csaba VÁNCSA kamen auf den Gedanken, daß sie zusammen mit ihrer Pfarrgemeinde, diesen vier-wöchigen Weg des Advents, durch eine ehrliche, wahre, innere Vorbereitung zu gehen. Als Vorbild nahmen sie sich die Gottesmutter Maria – unter dem Motto: „Meine Seele preist die Größe des Herrn, und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter“ (Lk 1,46-47).
Somit, wird jeden Samstag, in dieser Zeit, je eine weitere Kerze am Adventskranz angezündet. Jeder Samstag wird ein eigenes, neues Thema besprochen: spirituelle Reinigung, das Wort Gottes, die Eucharistie und die Mission.
Am Nachmittag des 28. November, am Vorabend des ersten Adventssonntags, versammelte sich die katholische Gemeinde zu Temeswar II Fabrikstadt in der Pfarrkiche, um gemeinsam die Adventszeit zu beginnen. „Die Adventszeit ist wie die Wartezeit auf einer Begegnung. Mit kommt das warme, familiäre Bild einer Person vor den Augen, die auf Freunde wartet, Freunde die zum gemeinsamen Mittagessen angemeldet sind. Das Warten wird zu einer guten, gründlichen Vorbereitung, die in allen Details klar ist. Genauso ist auch dieser Weg des gemeinsamen Advents entstanden: eine authäntische, wahre Vorbereitung, für eine wahre Freude!“ erklärte der Fabrikstädter Pfarrer und lud seine Gemeindemitglieder heuer diesen Weg gemeinsam zu gehen.
Das Anzünden der ersten Kerze am Adventskranz hatte als Thema: die spirituelle Reinheit – Gedanke der zentral in den Prädigten beider Seelsorger der Gemeinde stand. „Advent: unser Herz schlägt anders während wir auf eine Begegnung, auf einem Treffen warten. Es kommt jemand der uns liebt! Bist Du vorbereitet darauf? Lasset uns eine Schürze annehmen, einen Eimer in der Hand, eine Bürste und Waschmittel: und lasst uns alles reinigen, lasst uns des Staub abwischen. Dieser Staub ist nicht anderes als die Hektik, die vielen, unzähligen kleinen Sachen die wir machen müssen, all das was die Welt von uns verlangt und in die wir Centimeter für Centimeter versinken, Anfragen die uns völlig bedeken. Wenn wir diese aus unserem Leben beseitigt werden, dann werden wir vor Freude strahlen.“
Die Heilige Messe wurde auf Rumänisch und Ungarisch zelebriert und wurde von den rumänisch-sprachigen und vom ungarisch-sprachigen Pfarrchor musikalisch begleitet.