Am Montag, den 21. Juni, herrschte Fesstimmung in der Basilika in Maria Radna. Unser Diözesanbischof Josef Csaba Pál und Pf. Mihai Sima, Pfarrer von Clocotici sagten Dank dem lieben Gott, zu Füssen der Gottesmutter Maria, für 40 Jahre priesterlichen Dienstes. Dazu kam ein Jubiliarpriester aus der Erzdiözese Alba-Iulia, Pfarrer Szász János aus Aiud. Mitgefeiert haben, in dieser Dankmesse, Priester und Gläubige unserer Diözese.
Musikalisch gestaltet wurde die Messe von zwei Jugendchören: der Jugendchor aus den kroatischen Gemeinden (Clocotici und Lupac), der besonders schön ihre traditionellen Instrumente zur Geltung gebracht hat, und der Fiamma Chor aus Reschitza.
Pf. Bakó László, Bischofssekretär, sprach, auf Wunsch der gefeierten Mitbrüder, eine kurze Predigt zum Evangelium. Er sprach über den Splitter im Auge des Bruders und unterstrich dabei, dass Überempfindlichkeit jeder Art zwischenmenschlicher Beziehungen schadet; jemand der stets Kritik übt, der überall etwas zu verbessern hat, kann kaum harmonische Beziehungen eingehen. Dann lud er alle zu einer Nachdenkübung ein, nach dem Muster der Musikvariationen zu einem Thema, wobei man „Splitter und Balken” mit „das Gute” austausche, zum Beispiel etwa so: „Sprich nicht über das Gute, das du getan hast, ehe du nicht das Gute erkennst, dass dein Bruder getan hat”. Das Thema zur Variation wäre somit: das Gute in meinem Leben und im Leben des Bruders erkennen. „Vielleicht – schlussfolgerte Pf. Bakó László – kann uns das Erkennen des Guten dabei helfen, weniger Splitter zu entdecken”
Am Ende der Hl. Messe hat Diözesanbischof Josef Pál an alle den Aufruf zur gelebten Gemeinschaft gerichtet: „Seid eine Gemeinde. Seid keine Einzelgänger als Christen und lässt niemanden ausgegrenzt, einsam und verlassen sein. Lebt in Gemeinschaft!… Tut einen entschlossenen Schritt in Richtung Gemeinschaft, auf dass jede Pfarrei zu einer Gemeinschaft vieler kleinerer Gemeinschaften werde, wo Menschen einander kennen, lieben und helfen”. Zum Schluss sprach er noch all jenen Dank aus, die zu festlicher Stunde entweder persönlich oder im Geiste anwesend waren: „Wir bedanken uns, dass Sie gekommen sind und dass Sie uns beistehen. Wir brauchen Ihre Hilfe. Der liebe Gott steht uns durch Sie bei.”
Christine Maria Surdu