„Das Zuhören ist also die erste unverzichtbare Zutat des Dialogs und einer guten Kommunikation. Man kann nicht kommunizieren, wenn man nicht vorher zugehört hat, und guter Journalismus ist nicht möglich ohne die Fähigkeit zuzuhören“, heißt es in der Botschaft von Papst Franziskus zum diesjährigen Weltkommunikationstag. Zuhören, dem anderen Aufmerksamkeit schenken, Dialog, gute Kommunikation – das waren die Hauptthemen des Treffens in ungarischer Sprache, das am Donnerstag, den 14. Juli, für Medienschaffende aus der Erzdiözese Karlsburg und den Diözesen Gross-Wardein und Temeswar organisiert wurde.
Das Treffen, das auf der Online-Kommunikationsplattform Zoom stattfand, war zum einen eine Fortsetzung der nationalen und regionalen Treffen, die in den vergangenen Jahren für Medienvertreter der römisch-katholischen und griechisch-katholischen Diözesen in Rumänien organisiert wurden, zum anderen aber auch eine Möglichkeit, neue Kollegen kennenzulernen, die sich diesem Team angeschlossen haben. An dem Treffen nahmen Seine Exzellenz Dr. Gergely Kovács, Erzbischof von Karlsburg, Seine Exzellenz László Böcskei, Diözesanbischof von Gross-Wardein, sowie Vertreter der Zeitschrift Vasárnap, des Verbum-Verlags, der Online-Nachrichtenportale romkat.ro und hittan.ro, der Ungarischen Redaktion des Radio Maria, des Franziskanerordens von Siebenbürgen, der Erzdiözese Karlsburg und der Pressestellen der Diözesen Gross-Wardein und Temeswar teil. Das Treffen wurde von der Redakteurin Márta Bodó moderiert und organisiert, die zwei grundlegende Fragen stellte: Wie kommuniziert die Kirche und was will die Gesellschaft von der Kirche, was sind ihre Erwartungen, wie schätzt sie die Kirche ein?
Zu Beginn des Treffens begrüßte Seine Exzellenz Erzbischof Gergely Kovács die Teilnehmer und betonte, dass seiner Meinung nach die Aufgabe der katholischen Presse darin besteht, schnell, authentisch, anspruchsvoll und gut zu informieren: „Alle Ideen und Vorschläge sind willkommen. Ich begrüße die Organisation solcher Treffen. Gute Arbeit!“ – sagte der Erzbischof.
Seine Exzellenz László Böcskei, Diözesanbischof von Gross-Wardein, betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den Diözesen und die Wichtigkeit der besten und effektivsten Zusammenarbeit mit der Laienpresse: „Neben der Berichterstattung müssen die Medienbetreiber auch die Erwartungen der Laienpresse und die Themen, die die Leser interessieren, bewerten. Es gibt lokale Besonderheiten, die es zu beachten und in die Gesamtkommunikation zu integrieren gilt. Es ist wichtig, zusammenzuarbeiten, sich gemeinsam zu entwickeln, sich gegenseitig zu ergänzen und gemeinsam zu handeln“, sagte der Diözesanbischof von Gross-Wardein, der im September in seiner Bischofstadt ein Treffen mit physischer Präsenz für ungarischsprachige katholische Medienschaffende organisieren will.
Die Teilnehmer schlugen jedoch vor, bis dahin eine weitere Online-Sitzung zu organisieren, um das Thema und den genauen Termin für die Sitzung im September festzulegen.

Pressestelle der Diözese Temeswar