Auch heuer waren die Basilika und das Kloster Maria Radna Gastgeber der Wallfahrt und des Treffens der Priester, Diakonen, Ordensleuten und Laienmitarbeitern, das am Samstag, den 5. Oktober d. J. von den Pastoralbüros der Diözese Temeswar zusammen mit der Pfarrei Radna (Pfr. Andreas Reinholz) und der Verwaltung des Klosterkomplexes (Pfr. Ioan Cădărean) organisiert wurde. Dem Programm zufolge begann das Treffen mit einer hl. Messe in der Basilika, die von Msgr. Johann Dirschl, Generalvikar, zelebriert wurde, gefolgt von einem Vortrag mit dem Titel „Hoffnung, die im Gebet verwurzelt ist“, der von Pater Augustin Bărbuț O.Carm., Pfarrer von Timisoara IX. Allerhl. Dreifaltigkeit, gehalten wurde, und von Diskussionen in kleinen Gruppen. Nach dem Mittagessen gab es mehrere Workshops über verschiedene Arten des Gebets. Die Veranstaltung endete mit der Eucharistischen Anbetung in der Basilika.
Zu Beginn der Heiligen Messe sprach Msgr. Johann Dirschl, Generalvikar, alle Anwesenden: die Priester und Mitarbeiter, die aus fast allen Pfarreien unserer Diözese angereist waren, die Mitglieder des Chors unter der Leitung von Frau Andreea Bodroghi, Organistin der Basilika, und die Pilger, die zu Fuß aus Sanktanna und den benachbarten Städten gekommen waren – etwa 300 Teilnehmer. „Wir haben uns heute getroffen, um über das Gebet zu sprechen, um der Gottesmutter Maria zu verlangen uns zu lehren, wie man betet. In unsere Gebete wollen wir heute auch unseren Bischof einschließen, der zur Bischofssynode in Rom weilt, aber auch alle anderen, die an den Arbeiten der Synode teilnehmen“. – sagte der Generalvikar in seiner Einführungsrede. Das für diese Veranstaltung gewählte Evangelium aus dem Lukasevangelium wurde von Mihály Kiss, Ständiger Diakon, verkündet.
In seiner Predigt in rumänischer Sprache sagte Msgr. Dirschl: „Jeder von uns betet. Man sagt jedoch, dass viele Menschen aufhören zu beten oder sehr selten beten, oder nur dann zu Gott sprechen, wenn sie um etwas bitten, wenn sie es unbedingt erhalten wollen oder in großer Not und großer Bedrängnis sind. Wir sollten nicht nur dann beten, wenn wir in großer Not sind, sondern wir sollten immer beten. Heute haben wir in der ersten Lesung, auf Ungarisch, den Abschnitt aus der Apostelgeschichte gehört, wo die Apostel nach der Himmelfahrt unseres Herrn Jesus Christus nach Jerusalem zurückkehrten und im Gebet mit der Hl. Jungfrau Maria und den Verwandten Jesu weilten. Dies ist auch an uns gerichtet: Lasst uns auch heute im Gebet bleiben, zusammen mit der Gottesmutter Maria. Besonders heute und in diesem Monat, denn es ist der Monat, der der Seligsten Jungfrau Maria geweiht ist, der Monat des Rosenkranzes“.
Im Anschluss an das Thema des Treffens sprach Pater Augustin Bărbuț O.Carm. über „Die im Gebet verwurzelte Hoffnung“. Der Vortrag kann hier angesehen werden.
Die beiden Fragen, die in den Kleingruppen diskutiert wurden, lauteten: 1. Was gibt Ihnen Hoffnung, was nährt Ihre Hoffnung? 2) Erzählen Sie von einer Erfahrung, bei der Sie Gottes Gegenwart gespürt haben.
Nach dem Mittagessen nahmen die Anwesenden an mehreren Workshops teil, in denen sie verschiedene Formen des Gebets vertiefen konnten: Kreuzwegandacht, Rosenkranz, Brevier (Stundenbuch), Schönstattgebet, kontemplatives Gebet, Lectio Divina – Gebet mit der Heiligen Schrift, Weg des Lichts. Die Workshops wurden koordiniert von: Pfr. Ciubotaru Simon, Pfarrer zu Temeswar VII. Freidorf, Familie Muntean, Domherr Pălie Veniamin, Erzdechant, Pfarrer von Reschitz I. Altstadt und Mario Karnel, Theologiestudent, Schw. M. Böbe Tari, Marienschwester von Schönstatt, Mihu Melinda, Vorbeterin, Dr. Imogen Tietze, Ausbildungsreferentin, Schw. Alexandra Văcaru von der Kongregation der Schwestern der Nächstenliebe von der Hl. Jeanne Antida Thouret.
Das Treffen endete mit einer eucharistischen Anbetung in der Basilika von Maria Radna.
Pressestelle der Diözese Temeswar















