Vom 4. bis 8. Juli dieses Jahres organisierte das Diözesanjugendzentrum der Römisch-Katholischen Diözese Temeswar ein Jugendcamp in Russberg unter dem Motto: „Folge mir nach!“ Neben Ausflügen und Entspannungaktionen standen an diesen Tagen auch Meditationen und verschiedene spirituelle Aktivitäten auf dem Programm. Die Tätigkeiten wurden von Kaplan Tibor Szabó, Diözesanjugendseelsorger, Schw. Erika Mária Bukovics, Marienschwester von Schönstatt, Jugendreferentin und Pfr. Piry Radulov, Pfarrer von Vinga koordiniert. Lore Mitrica berichtet über die Eindrücke.
«Am Freitagnachmittag erreichten wir den Ort des Ferienlagers, das Kolpinghaus in Russberg, ein sehr schönes Haus, in dem wir uns wohlfühlten. Ich bin dankbar, dass ich in diesen wenigen Tagen Jesus noch näher kommen und neue Freunde finden konnte. Es war eine sehr angenehme und familiäre Atmosphäre. Jeder hat jedem geholfen und wir haben viele praktische Dinge gemeinsam gemacht, wie z. B. den Abwasch, wodurch wir uns noch besser kennen gelernt haben.
Wir sind dankbar für die täglich gefeierten heiligen Messen und die tiefen Meditationen. Das Thema des ersten Tages war die Einladung, das Thema des zweiten Tages war der Aufruf, das Thema des dritten Tages war „Liebt eure Feinde“ (vgl. Mt 5,44) und das Thema des vierten Tages war: „Nimm dein Kreuz auf und folge mir nach“ (vgl. Mt 16,24).
Neben den Themen haben wir jeden Tag Spiele gespielt, sind gemeinsam gewandert und haben am letzten Abend gegrillt. Auch das Programm des letzten Abends war sehr schön. Diejenigen, die schon einmal am Camp teilgenommen hatten, organisierten Spiele für diejenigen, die zum ersten Mal daran teilnahmen. Sie waren sehr einfallsreich, wir haben viel gelacht und hatten Spaß.
Für mich war es eine Gelegenheit, neue Freundschaften zu schließen, meine Freunde besser kennen zu lernen, als ich sie bisher kannte, und die Schönheiten der Natur zu entdecken.
Beim Thema Freundschaft hörte ich einen Satz, den ich nie vergessen werde: „Jede Freundschaft ist wie ein Luftballon, der, wenn er angestochen wird, platzt“, das heißt, wenn es in einer Freundschaft zum Streit kommt, platzt diese, weil sie nicht wahr ist. Ich habe gelernt, dass ich auch für meine Feinde beten muss, auch wenn sie mir Böses wünschen.
Nach diesem Feriencamp habe ich nicht nur neue Freunde gefunden und die schönen Orte dort erkundet, sondern auch meinen Geist und meine Seele für bessere Dinge geöffnet.»